Bloodsport – The Red Canvas

1884 0 2 16. Mai 2009
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Bei “Bloodsport” denkt man natürlich zunächst an den 80er Jahre Martial Arts Film mit Jean Claude van Damme. Dennoch ist der Titel “Bloodsport – The Red Canvas” keineswegs zufällig, denn auch hier geht es um Schweiss, Schmerzen und ein Kampfsportturnier, welches nur die Besten bestehen können. Ob der Film an den großen Erfolg seines vermeintlichen Vorgängers anschließen kann und ob sich die Anschaffung lohnt zeigt unsere Rezension…

The Red Canvas

“The red canvas”, also frei übersetzt “das rote Leinen” ist ein Turnier, bei dem die Kämpfer auf einem kreisrunden Leinentuch antreten, welches im Lauf der Kämpfe blutgetränkt seine rote Farbe annimmt. Es ist eine große Ehre an dem illegalen Full Contact-Turnier teilzunehmen und es ist nicht gerade so, dass man sich dazu einfach so irgendwo einschreiben könnte. Der Strafgefangene Johny Sanchez Ernie Reyes,Jr. bekommt seine Eintrittskarte direkt vom Gefängnisdirektor Harbin Rask. Letzterer hat mit dem Veranstalter des Ganzen, der Ex-Vietcong-General Insou Krang, noch eine offene Rechnung und möchte liebend gerne mit seinem Schützling an dem Turnier teilnehmen, um es ihm so richtig heimzuzahlen.

Der Rest der Geschichte ist ungefähr genauso dünn wie der hier beschriebene Anfang, aber gerade solche Martial Arts Filme sind ja ohnehin nicht gerade bekannt dafür, dass die Storyline immer hieb- und stichfest ist. Letztlich geht es bei diesen Filmen doch eigentlich nur um die Action, also um die Kampfszenen und deren sportlichen Gehalt. Leider muss der Streifen auch hier Federn lassen, denn auch die gebotene Kampfsportkunst kann sich kaum von der Vielzahl an ähnlichen Filmen abheben. Die Szenen wirken wie wahllos aneinandergereiht und auch wenn die Kämpfer sicherlich ihr Handwerk beherrschen, kann man doch nicht behaupten in “Bloodsport – The Red Canvas” etwas wirklich Neues zu entdecken. Zudem reicht der Film bei Weitem nicht an die Qualität seines Vorgängers mit Jean Claude van Damme heran.

Fazit

Wie heißt es doch so schön: "Der Name verpflichtet". Stimmt, und in diesem Falle bedeutet dies, der Name "Bloodsport" verpflichtet zu einem interessanten, unterhaltsamen, technisch brillanten, mit tollen Schauspielern besetzten Martial Arts-Film. Leider bietet "Bloodsport - The Red Canvas" dies alles nicht in ausreichendem Maße, so daß man hier attestieren muss: Mittelmaß.

Gesamtwertung

49%

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