Vincent Price Collection (DVD)

2387 1 2 6. Januar 2010
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Titel:Vincent Price Collection [2 DVDs]
EAN:4041658500746
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-11-20

Vincent Price gilt als einer der einflussreichsten Horrordarsteller seiner Zeit. Mit einer überwältigenden Vielzahl an Filmen zwischen 1938 und 1993 wirkte der gebürtige Kalifornier in vielen bekannten Produktionen mit. Zu nennen sind unter anderem “Die Fliege” (1958), “The Last Man on Earth” (1964), “Das Schreckenscabinett des Dr. Phibes” (1971), “Die Rückkehr des Dr. Phibes” (1972) und “Edward mit den Scherenhänden” im Jahre 1990 an der Seite von Johnny Depp. In der “Vincent Price Collection” finden sich drei Filme auf zwei DVDs zusammen mit einer Dokumentation zu Westernhelden der Stummfilmzeit.

The Last Man on Earth

Robert Morgan ist der letzte Überlebende einer Seuche, die vor Jahren die Menschheit befiel und ihre Opfer in Vampire verwandelte. Jede Nacht machen die Horden nun Jagd auf Morgan, der sich in seinem Haus mit Knoblauch und Spiegeln verbarrikadiert. Tagsüber hingegen ist es Morgan, der ihre Verstecke sucht und sie mit Pfählen endgültig tötet. Eines Tages trifft er in einem Park auf eine Frau namens Ruth, die behauptet ebenfalls immun zu sein, aber doch eine merkwürdige Abneigung gegen Knoblauch hat…

Unsere Meinung: Spannender Endzeit-Thriller. Vincent Price als Robert Morgan kann trotz der Abstinenz anderer Akteure über lange Zeit im Streifen die Rolle glaubwürdig interpretieren. Als gut organisierter Zombie-Killer tötet er jeden Tag unzählige Untote, leidet jedoch selbst an der großen Einsamkeit und dem Verlust seiner Frau und seiner Tochter. Bild- und Ton sind ordentlich, zumindest entsprechend dem Alter des Materials.

The Bat

Die Schriftstellerin Cornelia Van Gorder hat sich ein altes Herrenhaus für den Sommer gemietet. Als bekannt wird das im dem gotischen Gemäuer 1 Million Dollar versteckt sind, machen sich die Hausgäste auf die Suche nach dem Geld. Aber auf dem entlegenen Landsitz treibt auch ein verrückter Mörder mit Krallenhand sein Unwesen und schon bald finden die Ersten mit durchgeschnittener Kehle ihr Ende.

Unsere Meinung: Die Geschichte rund um “Das Biest” und Dr. Wells (alias Vincent Price), der nicht ganz unbeteiligt ist, was das Verschwinden der Aktienpapiere angeht, wirkt stellenweise etwas “zusammengeschustert”, kann aber dennoch überzeugen, insbesondere profitiert der Film vom Charme der guten, alten Zeit. Auch hier sind Bild- und Tonqualität ordentlich, auch wenn es einige Momente gibt, in denen störende Geräusche das Filmerlebnis ein wenig trüben. Dies geschieht zum Glück recht selten.

Shock

Die junge Janet Stewart wartet in einem Hotel in San Francisco auf die Rückkehr ihres Mannes. Durch das Fenster wird sie Zeugin, wie ein Mann seine Frau mit einem Kerzenleuchter erschlägt. Als Janes Mann eintrifft, findet er sie fast bewusstlos in einem schweren Schockzustand und bittet den Psychiater Richard Cross (Vincent Price) um Hilfe. Was er nicht weiss: Cross seIbst war der Mörder, und um die Frau zum Schweigen zu bringen, lässt er sie in sein privates Sanatorium einweisen. Als sie langsam aus ihrem Schockzustand erwacht, muss sie um ihr Leben kämpfen.

Unsere Meinung: Den Abschluss bildet der Thriller “Shock”, der ebenfalls zu gefallen weiß. Eine spannenden Geschichte mit einigen packenden Szenen, die einem die Nackenhaare aufstellen können. Klassische Grusel/Thrillerkost, wie immer toll gespielt. Technisch ebenfalls erfreulich, da sowohl Bild als auch Ton überzeugen können.

Dokumentation

Die Dokumentation ist für Fans von Vincent Price eher enttäuschend. Es geht schließlich nicht um Price selbst, sondern es handelt sich lediglich um eine Dokumentation in die Horror-Ikone die legendären Westerndarsteller der Stummfilmzeit präsentiert. Das wiederum ist in der Regel nicht das, was Price-Fans interessiert, aber naja. Immerhin gibt es an Bild- und Ton wenig auszusetzen.

Fazit

Die Dokumentation ist ein Flop, die drei Filme der Sammlung allerdings sind Vincent Price-Klassiker. Fans werden nicht drumrum kommen hier zuzugreifen, zumal man am Preis-Leistungsverhältnis nicht rütteln kann.

Gesamtwertung

88%

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