Review: The Grudge (2020)

345 0 5 26. Februar 2021
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Erinnert sich noch einer an “Der Fluch – The Grudge”, also an den Horrorstreifen mit Sarah Michelle Gellar in der Hauptrolle aus dem Jahr 2004? Um den soll es hier nicht gehen, sondern vielmehr um den eng verwandten Reboot aus dem Jahr 2020 mit dem zum Verwechseln ähnlichen Titel “The Grudge”. Unter der Regie von Nicolas Pesce entstand hier also eine Neuverfilmung auf Basis des japanischen Horrorfilms “Juon: The Curse” von Takashi Shimizu, der die eigentliche Grundlage für all diese Neuverfilmungen legte. In “The Grudge (2020)” verlagert sich nun die Storyline in eine amerikanische Vorstadt.

The Grudge (2020)

Der Produzent Sam Raimi bringt uns das unerzählte Kapitel dieses Horrorklassikers im dunkelsten, gruseligsten und schockierendsten Film der Serie. Neben Andrea Riseborough, Demián Bichir und John Cho gehören Betty Gilpin, Horrorfilmlegende Lin Shaye und Jacki Weaver zum Cast von “The Grudge (2020)”. Eine junge Mutter ermordet ihre Familie in ihrem eigenen Haus. Detective Muldoon (Andrea Riseborough) macht es sich zur Aufgabe hinter das Geheimnis der vielen Ermordeten in dem Haus am Rayburn Drive 44 zu kommen. Es scheint fast so als liege ein Fluch auf dieser Geschichte, aber “natürlich” kann die junge Detektivin nicht widerstehen…

Okay, zugegeben: Speziell wenn man das Remake aus dem Jahr 2004 kennt oder aber auch das japanische Original, weiß man schon in welche Richtung sich der Film entwickelt. Allzu große Überraschungen und Wendungen sollte man nicht erwarten. Ungeachtet dessen muss man auch zugeben, dass der Film, dadurch, dass er ein neues Setting bekommen hat und natürlich auch sich auch effekttechnisch in knapp 1 1/2 Jahrzehnten einiges getan hat durchaus seinen Reiz entwickelt. Gerade im Hinblick auf die Produktion kann man Raimi und den Akteuren keinen Vorwurf machen – hier ist alles nur vom Allerfeinsten. Angefangen bei der Kameraführung bis hin zu den Special Effects oder auch den schauspielerischen Leistungen von Demian Bichir, Andrea Riseborough und John Cho ist alles im dunkelgrünen Bereich.

Und auch wenn der Film in Sachen Schockmomente versucht immer noch einen draufzusetzen (vor allem durch eine ganze Reihe vorrangig ekliger Nahaufnahmen) bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Film auch durch den x-ten Anlauf einfach nicht besser wird. In meinen Augen hat die Reihe mit Gellars “Der Fluch – The Grudge” seinen Höhepunkt erreicht. Zwar ist der vorliegende Reboot keineswegs schlecht, aber es ist ein bisschen “aufgewärmt”.

Fazit

"The Grudge (2020)" erfindet das Rad des Horrorgenres nicht neu und kann auch der Grudge-Reihe keinen nachhaltigen Impuls verleihen. Schade.

Gesamtwertung

69%

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