Review: Synchronic

654 0 25 4. März 2021
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Drogen sind längst allgegenwärtig geworden. Cannabis, Crystal Meth, Crack, Ecstasy, Legal High oder ganz schlicht Alkohol. Die ganze Welt scheint der Sucht verfallen zu sein, sich berauschen zu wollen – fast zu “müssen”. Und so gibt es auch ständig neue Drogen. Längst vorbei scheinen die Zeiten der “Kinder vom Bahnhof Zoo”, als noch Hasch und Heroin das Bild prägten, stattdessen scheint es nun immer wieder neue Substanzen zu geben, die auf den Markt schwappen. So auch die fiktive Designerdroge “Synchronic”, die im gleichnamigen Film die zentrale Rolle spielt. Ihre Wirkung ist jedoch eher “ungewöhnlich”.

Synchronic

Zeireisen mal anders.
Steve ist ein Frauenheld und Dennis ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gemeinsam arbeiten sie als Sanitäter in der Spätschicht und werden zu einer Reihe von Fällen von Menschen gerufen, die entweder unter seltsamen Umständen gestorben sind oder deren Geschichten zusammenhanglos sind. Die Fälle werden mit einer neuen Designerdroge namens Synchronic in Verbindung gebracht. Währenddessen erfährt Steve, dass er Krebs hat und nur noch sechs Wochen zu leben hat. Er beschließt, alle Synchronic in der Stadt aufzukaufen, um andere zu schützen, entdeckt aber, dass es sich um eine Zeitreise-Pille handelt und dass sie sowohl das Verschwinden der Tochter seines Partners, Brianna, verursacht hat als auch seine einzige Hoffnung ist, sie zu finden. Steve experimentiert mit den Auswirkungen der Veränderung verschiedener Faktoren, wie z.B. dem Ort, an dem er die Pille einnimmt, und versucht herauszufinden, was mit Brianna passiert ist.

Zeitreiseabenteur ganz im Stile von “Looper” oder “Source Code”
Die Droge “Synchronic” erweist sich als höchst überraschendes Element in diesem Science-Fiction-Film von Regisseur Aaron Moorhead, der auch bei “After Midnight”, “The Endless” und “Spring” leitend verantwortlich war. Der Streifen rund um Steve (Anthony Mackie) und Dennis (Jamie Dornan) und natürlich die besagte Designerdroge fängt eigentlich ganz harmlos an, entführt den Zuschauer dann aber schon bald in ein Zeitreiseabenteur ganz im Stile von “Looper” oder “Source Code”, ohne nun zu eng mit den besagten Filmen verwandt zu sein. Handwerklich jedenfalls ist der Streifen sehenswert in Szene gesetzt, angefangen bei den Special Effects bis hin zur Kameraführung oder auch den Kostümen. Auch die Geschichte wird als solches recht glaubwürdig erzählt, leider jedoch gibt es im Film ein paar unlogische Verkettungen bzw. realitätsferne Handlungen der Akteure. Etwas enttäuscht waren wir über das Ende – wir wollen hier nichts spoilern, aber das hat uns schlichtweg nicht abgeholt.

Fazit

"Synchronic" ist ein sehenswerter Science-Fiction-Film, irgendwo angesiedelt zwischen Drogenrausch und Drama. Abzüge gibt es für die teils schwer nachvollziehbaren Handlungen der Akteure und ein Ende, das der Film nicht verdient hat.

Gesamtwertung

71%

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