Review: Cagefighter – Worlds Collide

154 0 2 10. Februar 2021
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MMA-Champion gegen Pro-Wrestler in einer Hochglanz-Action-Produktion? Hochkarätig besetzt mit MMA-Profi Alex Montagnani und Jon Moxley (besser bekannt unter dem Ringnamen “Dean Ambrose”)? Eigentlich kann doch da schon fast nix mehr schiefgehen. Was soll schon schief gehen? Oder etwa doch?

Cagefighter – Worlds Collide

Der fünffache MMA-Champion Reiss Gibson ist der ungeschlagene Star im Käfig. Deshalb zögert der Londoner auch nicht lange, als Promoterin Max Black ihm einen LEGENDS-Kampf gegen den titellosen US-Wrestler Randy Stone anbietet. Was soll schon schief gehen? Ist beim Wrestling nicht alles nur Show und die Fighter keine echten Kämpfer? Doch in Randy Stone findet Reiss einen Gegner, der sein Weltbild erschüttert und ihn, den vermeidlich Unbesiegbaren, in die Knie zwingt.

Was soll schon schief gehen?
Ihr habt es schon geahnt: Wenn überall steht “Was soll schon schief gehen?” dann geht bestimmt auch irgendwas schief und so auch in diesem Falle. An sich kann man “Cagefighter – Worlds Collide” nur bedingt etwas vorwerfen. Regisseur Jesse Quinones hat zwei echte Fighter aus dem realen Leben, jeweils aus MMA und Pro-Wrestling vor die Kamera geholt. Mit anderen Worten: Die beiden wissen durchaus, wie man kämpft und wie es an der Mattscheibe rüberkommt. Die Kameraführung ist zwar gelungen, aber längst nicht auf dem Niveau des obersten Ringseils. Auch die schauspielerische Leistung so ziemlich aller Protagonisten ist in Ordnung, aber dennoch wirken die Dialoge schon sehr platt und hier und da merkt man auch, wer schon wie viel Erfahrung vor der Kamera sammeln durfte. Selbst Gina Gershon als toughe Promoterin “Max” kann da nur bedingt etwas ausrichten, sticht aber immerhin mit ihrer Leistung heraus.

Den geneigten Fan erwarten Fan rund 98 Minuten mit viel Fighting-Action, ordentlichem Soundtrack, passabler Synchronisation und ebenso passablen Schauspielern. Es ist halt leider einfach alles irgendwie Durchschnitt. Und so bleibt unterm Strich festzuhalten, dass “Cagefighter – Worlds Collide” keineswegs schlecht ist, aber eben auch kein Highlight seiner Zunft.

Fazit

"Cagefighter - Worlds Collide" ist wohl eher etwas für beinharte Fans von Alex Montagnani und Jon Moxley. Man kann dem Film handwerklich zwar nichts vorwerfen, aber der Martial-Arts-Streifen bleibt über weite Strecken einfach durchschnittlich, sowohl in Bezug auf die Umsetzung als auch insbesondere in Hinblick auf die schauspielerische Leistung.

Gesamtwertung

61%

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