The Fighters

2778 0 0 2. März 2009
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Titel:The Fighters (Uncut Version)
EAN:4010324026781
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:Concorde Video
Release:2009-01-14

Jake (gespielt von Sean Faris) gib sich nach dem Tod seines Vaters selbst die Schuld daran und gerät deswegen immer öfter in den Sog der Gewalt. Er rauft sich, schlägert sich ein paar Mal zu oft und so kommt es nicht selten vor, dass die Familie umziehen muss, weil ihn einfach keine Schule mehr haben will. Als er diesmal allerdings wegen seines kleinen Bruders Charlie (Wyatt Smith) nach Orlando in Florida umzieht, der selbst ein Stipendium für eine Tennis-Karriere in der Tasche hat, ändert sich vieles im Leben des jungen Raufbolden. Gerauft wird sich natürlich trotzdem…

Seltsame Partys & blutige Nasen

Das erste was Jake in Orlando lernen muss, ist dass die hiesigen Schüler ausgedehnte Partys feiern, zu denen eine zünftige Schlägerei immer dazugehört. Die Schülerinnen und Schüler haben daraus einen regelrechten Wettkampf gemacht und so genießt man an der Schule nur dann Prestige, wenn man seine Fäuste ordentlich fliegen lassen kann. Jake hat dank einer Schlägerei auf dem Footballfeld schnell den Ruf eines knallharten Fighters und so dauert es nicht lange bis der “Platzhirsch” Ryan (Cam Gigandet) den Heisssporn herausfordert….und den Kampf gewinnt!

Das ist umso peinlicher, da sich Jake ausgerechnet in Ryan’s Freundin Baja Miller (Amber Heard) verguckt hat, die Zeuge des Ganzen wurde. Wutenbrannt beschafft er sich daraufhin einen Platz in der Kampfsportschule von Mixed Martial Arts Meister Jean Roqua (Djimon Hounsou). Hier soll er aber nicht nur lernen seinen Kampfstil zu verbessern, sondern auch seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten – denn Jean duldet keine Schlägereien außerhalb der Trainingshalle. Jake wird sich entscheiden müssen…

Natürlich läuft die Handlung letztlich dann doch auf den großen Showdown außerhalb der Kampfsportschule hinaus und auch wenn der Plot nicht mehr ganz frisch erscheint, so vermag es “The Fighters” dennoch zu überzeugen. Der Film, der sich zweifelsohne eher an die junge männliche Generation richtet, versteht es in Anlehnung an Streifen wie “Karate Kid” oder “Bloodsports” durchaus den Spagat zwischen Martial Arts und Jugend-Actiondrama zu machen. Mit dem Einbau von Youtube-Videos (mit denen Jake sich seinen Ruf an der Schule gemacht hat) wurde genauso ein junges, frisches Element des aktuellen Zeitgeists eingebunden wie auch mit den gelungenen Kameraperspektiven, fetzigen Schnitten und dem drückenden Soundtrack von Bands wie Disturbed und Drowning Pool.

Fazit

Sehenswerter und actionreicher Streifen, der trotz recht vorhersehbarer Story dennoch inhaltlich und qualitativ zu gefallen weiß. Fans des Martial Arts Genres wird der Streifen sicher zusagen.

Gesamtwertung

81%

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