Side FX

1084 0 0 4. August 2009
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“Eine längst vergessene mittelalterliche Sexdroge taucht auf einer Collegeparty auf und findet dort viele User. Doch niemand ahnt, welchen Effekt die neue Wunderdroge hat. Jeder, der sie nimmt, wird plötzlich zu einem blutdurstigen Monster und macht sich auf die Jagd nach Menschenblut. Schon im Mittelalter versuchten die Menschen die Droge zu verbannen. Auf einer Halloweenparty kommt es dann zum blutigen Showdown…”

Side FX …

…frei übersetzt “Nebeneffekte” (von engl. “Side Effects”) kann angesichts dieser Beschreibung von der DVD-Box sicherlich keinen mehr vom Hocker reißen. Dazu ist schon allein die Hintergrundgeschichte irgendwie zu “altbacken” als dass sie wirklich zu überraschen wüßte. Der Horror B-Movie bietet dabei genreübliche Low-Budger-Kost, allerdings ohne jede neue Idee oder Innovation. In der Tat kann man hier und da Ansätze erkennen, die mehr zugelassen hätten, aber unterm Strich bleibt der Film auch wegen der beschränkten finanziellen Möglichkeiten im Mitelmaß hängen. Insbesondere die teilweise recht laienhaften Darsteller verstärken diesen Eindruck zusätzlich, da sie ihre Sache zwar bemüht machen, aber dennoch in ihren unrealistischen Handlungen scheitern.

Gleiches gilt analog für die deutschen Synchronsprecher, die ihren Teil zum Gesamtbild beitragen. Die Stimmen scheinen nicht zu den Stimmungen der Akteure zu passen, verfehlen damit ihre Wirkung auf den Zuschauer. Wer die Wahl hat möge gleich die englische Tonspur (Dolby Digital 2.0 Stereo) statt der deutschen (Dolby Digital 2.0 Stereo) wählen. Die klingt noch immer besser.

Fazit

Wer ein Faible für Low-Budget-Produktionen im Horrorfilm-Segment hat, darf sich "Side FX" gerne genauer ansehen. Unterm Strich jedoch bleibt der Film weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Zu wenig Innovation, zu mässige Produktion.

Gesamtwertung

42%

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