Filmkritik: Invasion – Angriff der Körperfresser

1107 0 0 10. April 2009
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Titel:Invasion - Angriff der Körperfresser
EAN:4047879400537
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Indigo
Release:2009-04-24

“Invasion – Angriff der Körperfresser” kommt ein bisschen daher wie “Blair Witch Project” auf Rädern. Erzählt wird die Geschichte eines Meteoriteneinschlags auf der Erde, bei dem es zur Freisetzung gefährlicher Parasiten kommt, die aus Menschen Zombies werden lassen. An sich nichts Neues, was dem Film die besondere Note gibt, ist die Art wie er gemacht ist…

Anschnallen nicht vergessen!

Erzählt wird die nicht mehr ganz taufrische Story aus der Sicht eines Polizeikamera an Board eines Einsatzwagens der örtlichen Cops. Die Aufnahmen ähnlicher Art kennt man sicher aus dem Fernsehen, wenn man wieder betrunkene Jungendliche festgenommen wurden und diese sich dann bei den darauffolgenden Alkoholtests gründlich blamieren. Mit genau einer solchen Kamera scheint auch “Invasion – Angriff der Körperfresser” gedreht worden zu sein, zumindest wechselt der Betrachter nie die Position. Zu Beginn ist noch ein junger Hilfsmarshall der Fahrer, später wird eine junge verzweifelte Frau, die kurz zuvor ihren Geliebten an die Zombies verloren hat zur Ich-Person…

Die Fahrt führt über verlassene Feldwege irgendwo im Nirgendwo, während der Zuschauer Zeuge der zahlreichen Funksprüche zwischen Fahrer und Polizeistation wird und man so auch erfährt, was sich im Städtchen mittlerweile alles abspielt. Natürlich kreuzen auch immer wieder Zombies unsere Bahn, wobei die Spannung des Films vor allem dadurch erzeugt wird, dass man vieles eben nicht sieht.

Leider geht dem Film nach rund 45 Minuten etwas die Luft aus, die Handlung kommt etwas ins Stocken, die Fahrten werden immer auswegsloser, die Strecken kürzer. Nach knapp einer Stunde ist es dann vorbei, aber von schlechter Unterhaltung kann man nicht sprechen…

Fazit

"Invasion - Angriff der Körperfresser" ist "Blair Witch Project" auf Rädern. Ordentlich gemacht, technsich einwandfrei und immer wieder spannend. Leider geht dem Film gegen Ende etwas die Puste aus.

Gesamtwertung

70%

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