Filmkritik: Im Staub der Sterne

5362 0 0 10. Oktober 2009
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Titel:Im Staub der Sterne (Science Fiction Klassiker)
EAN:4028951191826
USK:Freigegeben ab 6 Jahren
Label:Icestorm Entertainment GmbH
Release:2009-03-16

Der Science-Fiction Film “Im Staub der Sterne” ist ein wahrer Greis unter den Filmen. Vor 33 Jahren, also 1976, entstand ein deutscher Weltraumfilm. Doch bedeutet alt auch gleichzeitig gut? Wir klären diese Frage und sagen euch, ob es sich lohnt, diesen Film sich zu Gemüte zu führen.

Es war einmal in einer entfernten Galaxie…

Die Handlung von “Im Staub der Sterne” ist nicht sonderlich komplex und dadurch schnell erzählt. Das galaktische Raumschiff Cynro 19/4 landet auf dem Planeten TEM 4. Während die Landung sehr abrupt stattfindet und fast zum Absturz führt, ist die Besatzung über die Situation auf TEM 4 irritiert. Denn dem ursprünglichen Notruf, der von TEM 4 ausging, und dazu geführt hat, dass das Raumschiff auf dem Planeten gelandet ist, folgt keine Notsituation. Ronk, der Leiter der Überwachungszentrale von TEM 4, behauptet sie hätten nur eine Funkanlage getestet, die dann aber wieder abgebaut wurde. Das kommt der Besatzung komisch vor und sie beschließen vorerst zu bleiben.

Überraschenderweise werden sie zu einer Feier der Temer eingeladen, zu der sie auch gehen, da sie mehr über das mysteriöse Notsignal erfahren wollen. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Informationsbeschaffung nicht so leicht ist wie gedacht. Die Temer geben keine Informationen preis und die Besatzung der Cynro 19/4 lässt sich schnell von der Feierlaune der Temer ablenken, wodurch sie Opfer von einer Gehirnwäsche werden. Lediglich der Navigator Suko ist skeptisch und bleibt auf seinem Raumschiff. Doch seine Skepsis scheint nicht unbegründet zu sein.

Kein deutsches Star Wars

“Im Staub der Sterne” ist natürlich nicht vergleichbar mit Science-Fiction Hits wie “Star Wars” und Konsorten, denn  dem Film spürt man sein Alter deutlich an und auch die Special-Effects können aus heutiger Sicht nicht mehr überzeugen. Doch an sich wäre das kein großes Manko, wenn der Film nicht so einschläfernd wäre. Ewig lange Dialoge und Sequenzen der Stille ziehen den Film unnötig in die Länge.

Die Geschichte um ein unterjochtes Volk und seine Herrscher kann leider nicht an den heimischen Fernseher fesseln, da die Idee des unterworfenen Volkes und ihr besetzter Planet zwar an sich ganz nett ist, aber leider nicht zum Tragen kommt. Der Film handelt hauptsächlich um die Temer und die Besatzung der Cynro. Das unterworfene Volk wird erst gegen Ende des Films wieder mit in die Geschichte eingebunden.

Fazit

"Im Staube der Sterne" ist wirklich kein Wunder, was Soundeffekte und Kulissendarstellung betrifft. Die Geschichte ist lahm, die Handung entwickelt sich nur schleppend und die Charaktere könnten genauso in einer Science-Fiction-Parodie mitspielen. Der Film ist hauptsächlich für Liebhaber von älteren Filmen zu empfehlen, da alle andere sich wahrscheinlich langweilen werden.

Gesamtwertung

73%

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