Filmkritik: Croc

1222 0 0 25. Juni 2009
Gefällt mir!

Titel:Croc
EAN:4041658222969
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-06-26

Der US-amerikanische Schauspieler Michael Madsen gilt als Schauspieler für alle Lebenslagen. So hat er sich in diversen Blockbustern wie “Kill Bill” oder “James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag” genauso einen Namen gemacht wie in Low Budget Produktionen wie “BloodRayne” oder “Living & Dying”. Zu Beginn seiner Karriere spielte Madsen Nebenrollen in Filmen wie “War Games” (1983) aber mittlerweile gilt der charismatische Typ mit Ecken und Kanten zu den gefragtesten Darstellern für schwierige Charaktere. Einen solchen verkörpert er als Krokodiljäger Hawkins auch in dem Horrorstreifen “Croc”…

Croc

Thailand ist bekannt für seine Vielfältigkeit: Der Tourismus blüht dank exotischer Unterwasser-Paradiese, der schier grenzenlosen Gastfreundlichkeit der Einheimischen und zahlreicher attraktiver Hotel mit vielen Sehenswürdigkeiten in den dicht bevölkerten Städten. Etwas schädlich kommt da die Nachricht, dass mehrere Krokodile aus einem nahegelegenen Zoo geflohen sind und als ob das nicht schon genug wäre wurde auch ein junges Pärchen in unmittelbarer Strandnähe im Meer zerfetzt. Die Einheimischen und natürlich auch die Touristen sind zurecht verängstigt, einzig der Zoobesitzer Jack McQuade (Peter Tuinstra) und Krokodiljäger Hawkins sehen ihre Chance sich 50.000 Dollar für den Fang der wilden Bestie zu sichern. Aber schon bald wird Ihnen klar, dass das nicht so einfach sein wird, denn das Krokodil erweist sich als gefährlicher als zunächst gedacht…

Neben Madsen und Tuinstra kann vor allem Sherry Phungprasert in der Rolle der Tierschutzbeauftragten “Evelyn” glänzen und so kann man den Cast insgesamt als recht gelungen bezeichnen. Auch die Kamera- und Regiearbeit ist ordentlich. Leider ist der Plot und die Handlung nicht gerade neu und doch kann die exotische Location im Zusammenspiel mit einer spannenden Story und einigen passablen Special Effects die Wertung noch etwas hochziehen.

Fazit

"Croc" ist nicht neu oder gänzlich anders, aber dennoch nicht wirklich schlecht. Wer gepflegten Monster-Horror mag, der wird sich auch dank Madsen und anderer guter Schauspieler durchaus gut unterhalten fühlen.

Gesamtwertung

69%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.