Brer Rabbits Christmas Carol (DVD)

4393 0 7 28. November 2010
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Unzählige Verfilmungen hat “Charles Dickens Weihnachtgeschichte” durchlaufen. Diese Geschichte die am 19. Dezember 1843 veröffentlicht wurde fesselt noch Generationen danach. Auch in “Brer Rabbits Weihnachtsgeschichte” wird das der Geist der Geschichte erzählt.

Klein Timmy Maus ist schwer Krank

Die ganze Stadt ist in heller Aufregung. Gevatter Hase plant nämlich Charles Dickens Stück “Die Weihnachtsgeschichte” auf der Stadttheaterbühne aufzuführen. Der Kartenerlös soll der Familie des kleinen Timmy Maus zu gute kommen. Klein Timmy ist schwer Krank und die bedürftige Familie kann sich kaum Essen, geschweige denn die Medizin leisten um Timmy gesund zu bekommen. Die fleißigen Biber werkeln eifrig und alles für das Stück fertig zu bekommen und hängen in der Stadt Plakate auf. Gevatter Fuchs und Gevatter Bär kommen in die Stadt, da die beiden im Holzgeschäft sind liefern sie frei Haus das begehrte Brenngut. Da Gevatter Fuchs ein knausrig geiziger Geschäftsmann ist der gerissen alle übers Ohr haut hat er kein Interesse die Bedürftige Familie von Timmy Maus zu unterstützen und kauft auch keine Karten für das Theater Stück. Auch sonst genießt Gevatter Fuchs kaum das Wohlwollen der Tiere in der Stadt. Gevatter Hase folgt Gevatter Bär und Gevatter Fuchs zum Haus des Fuchses.
Da Gevatter Bär gerne zu dem Theaterstück gegangen wäre, nur muss Gevatter Bär über Weihnachten arbeiten, so will der Hase den Fuchs überzeugen dem Bären doch frei zu geben um sich das Stück anzusehen. Am Haus des Fuchses belauscht Gevatter Hase ein Gespräch. Der Fuchs möchte aus der Höhle des Bären eine Goldmine machen und leichtgläubig wie Gevatter Bär ist überschreibt er dem Fuchs seinen Besitz. So ergaunert sich Gevatter Fuchs die Höhle, während der Hase einen Einfall hat dem Fuchs etwas Nächstenliebe einzubläuen.

So wird der Entschluss gefasst die Weihnachgeschichte mit Gevatter Fuchs in der Rolle des Ebenezer Scrooge aufzuführen, ohne das der Fuchs es weiß. So besuchen der Hase, die Biber und Gevatter Vogel den Fuchs in der Nacht als er schläft. Mit einem Kleiderständer, einem Lacken und einem Kürbiskopf erschrecken sie den Fuchs in seinem Bett als Geist der Weihnachtszeit. Als sich der alte tote Geschäftspartner des Fuchses erscheint, den sie als Schattenspiel an die Wand werfen und mit der imitierten Stimme die Gevatter Vogel erzeugt, kann der Fuchs überzeugt werden dem Geist zu folgen.

Zur selben Zeit kommt Gevatter Bär zum Haus des Fuchses, er wollte seinem Freund und Geschäftspartner ein Weihnachtsgeschenk überreichen, und sieht die Geister im Haus des Fuchses.
Er will seinem alten Freund helfen und sucht nach einem Stock im Wald, als Gevatter Eule ihm erzählt das Geister nicht mit einem Stock vertrieben werden können und er im Sumpf Gevatter Alligator aufsuchen soll der sich mit dem Okkulten auskennt, was auch der Bär sogleich macht.

Das Theaterstück

Der Hase und die Biber bringen den Fuchs ins Theater. Man macht dem Fuchs weiß das sie fliegen und sein Bett hoch oben in der Luft schwebt. Aus Angst vor der Höhe vergräbt der Fuchs seinen Kopf unter der Bettdecke. Im Theater angekommen beginnt die Aufführung ohne das der Fuchs etwas bemerkt. Man spielt ihm wie auch in der “Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens” seine Vergangenheit, die mögliche Gegenwart und seine vermeintliche Zukunft vor die ihn ereilen wird wenn er sich nicht ändert. Zur gleichen Zeit trifft Gevatter Bär Gevatter Alligator im Sumpf der sich sehr über Besuch freut. Da alle Angst haben vor ihm bekommt er sehr selten Besuch den er sich so sehr wünscht. Natürlich hat Gevatter Alligator eine Antwort auf die Frage des Bären und schickt ihm mit einem Bund Knoblauch, einer Dose Weihrauch und einer Glocke los um die Gespenster zu vertreiben.

Gerade als der Fuchs sich ändern will trifft Gevatter Bär im Theater ein und verbreitet Unruhe mit seiner Glocke und dem Weihrauch. Der Fuchs wird K.O geschlagen mit einem Schirm und schnell nach Hause gebracht. Als er am Morgen erwacht, will er ein neuer und besserer Gevatter Fuchs sein und läuft geläutert in die Stadt um allen Bewohnern sein neues ich zu zeigen….

Manche Geschichten sind einfach Zeitlos und egal was man mit ihnen macht sie werden irgendwie immer einen gewissen Charme verbreiten. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit lässt eine Geschichte wie diese uns nicht kalt. Jeder einzelne kennt das, kurz vor Weihnachten beginnt die Hektik. Geschenke kaufen, Weihnachtsfeiern, in der Arbeit muss alles fertig werden um beruhigt in den Weihnachtsurlaub gehen zu können. In der stressigen Zeit vergessen wir aber dann erst recht alles um uns herum und fixieren uns zu sehr auf alles, außer auf die Leute die uns wichtig sind. Charles Dickens hat ein Zeitloses Werk geschaffen das immer wieder interpretiert wurde, aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde und trotzdem nie langweilig wird. “In Brer Rabbits Weihnachtsgeschichte” von 1992 wird die Geschichte zwar interpretiert aber auf eine andere weise aufgezogen und behandelt. Sehr schade ist das die Figuren einfach keinen Eindruck hinterlassen, dadurch das sich alle Tiere mit Gevatter ansprechen. Dazu kommt die mäßige Qualität mit der dieser Film zu kämpfen hat. Die VHS Fassung wurde bei der Konvertierung nicht überarbeitet als dieses auf DVD umgesetzt was mit der Weile sehr anstrengend wird beim ansehen. Dazu deutliche Tonaussetzer und Synchronisations- Fehler nerven wahrlich beim zusehen. Ansonsten eine niedliche Geschichte die speziell Kleinkinder und Kinder erfreuen kann.

Fazit

"Brer Rabbit's Weihnachtsgeschichte" (Original. Brer Rabbit's Christmas Carol) behandelt Charles Dickens Weihnachtsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel und ist gerade für Kleinkinder und Kinder geeignet. In 55 Minuten, wird der Geizige Fuchs der sich nichts aus Weihnachten macht zu einem Geläuterten Fuchs der das selbe erlebt was Ebenezer Scrooge durchmachen musste im Original. Leider hat der Film viele technische schwächen, wie Bild und Ton Probleme so dass er sehr anstrengend ist diesen Film anzuschauen.

Gesamtwertung

59%

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