Filmkritik: Brain Dead

962 0 0 13. November 2008
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Titel:Brain Dead
EAN:4041658222686
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2008-11-14

Ein Meteor gleitet begleitet von rockigen Gitarrenklängen durch die unendlichen Weiten des Weltalls und verglüht beim Eintritt in die Atmosphäre beinahe gänzlich. Nur ein kleiner Rest schlägt auf der Erde auf, aber gerade genug um wie ein Geschoss einen Angler am Rande des Flusses zu treffen. Getroffen von der Wucht des kleinen Überrestes fällt er blutüberströmt zu Boden und sein Kumpel versucht ihn anzusprechen und beugt sich über ihn … ein großer Fehler, denn “Brain Dead”, der neue Horrorfilm aus dem Hause Sunfilm, heißt schließlich nicht umsonst so…

Alle Wege führen … zur Holzhütte!

Neben dem Angler-Duo gibt es eine ganze Reihe an Handlungssträngen, die schnell alle in einer Holzhütte mitten im Wald zusammenfinden. Zwei gefährlichen Kriminellen gelingt die Flucht bei einem Gefangenentransport, ein Priester und seine vollbusige Sekretärin müssen per Pedes durch die Prärie stapfen und zwei junge, attraktive Frauen die ursprünglich nur einen Ausflug machen sollen, suchen nun auch in der besagten Hütte Unterschlupf und Schutz vor den bösartigen Zombies. Denn der Meteorit trägt einen Parasiten in sich und verwandelt die Leute in willenlose Monster, die harmlosen Bürgern nach dem Leben trachten. Nach dem Angler erwischt es auch einen Cop und immer mehr Leute geraten in den mörderischen Sog. In der Hütte kommt es dann zum Showdown über den wir natürlich an dieser Stelle nichts verraten.

Der Film geizt nicht mit Gore-Effekten und zahlreichen Splattermomenten und ist auch technisch ordentlich gemacht. Kein Wunder, steckt doch Kevin Tenney, Regisseur von “Witchboard” und “Night of the Demons” dahinter, der sich in der Szene durchaus schon einen Namen machen konnte. Die Story des Films selbst ist keineswegs neu und auch in diesem Film nicht innovativ gestrickt, zumal sich lange Strecken des Showdowns nur noch in besagter Holzhütte abspielen. Das gibt reichlich wenig Raum für Innovationen und uns auch wenig Raum für eine überdurchschnittliche Wertung.

Was die Wertung allerdings doch noch pushen kann ist das brillante Making-Of auf der DVD. In insgesamt Minuten wird man hier Zeuge der gesamten Filmproduktion im Zeitraffer. Angefangen bei der Sichtung möglicher Locations für den Film über das Casting bis hin zu den Special Effects ist jede Facette der Produktion mitenthalten. Wirklich ungemein sehenswert, nicht nur für Fans des Films, sondern für Cineasten im Allgemeinen.

Fazit

"Brain Dead" ist ein ordentlich gemachter Horrorschocker ohne besondere Höhepunkte. Im höchstem Maße lohnenswert: Das Making-Of!

Gesamtwertung

60%

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