Filmkritik: Blood Monkey

1814 0 0 25. Juni 2009
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Titel:Blood Monkey
EAN:4041658222952
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-06-26

So manches Geheimis sollte man besser nicht lüften – aber es liegt wohl an der menschlichen Natur, dass wir keine Fleckchen der Landkarten weiß lassen und keinen Stein umgedreht lassen können. Der Anthropologe Conrad Hamilton hat sein Leben der Suche nach einem Bindeglied zwischen Affen und Menschen gewidmet und jetzt scheint er das fehlende Puzzle-Stück gefunden zu haben. Im Dschungel von Thailand lebt eine Art “Mini King Kong”, allerdings ist das Tier weit weniger friedlich als zunächst vermutet…

“Hoffentlich hält der Käfig”

Rufen Hamiltons Mitarbeiter, als sie überraschend eines der Tiere gefangen haben. Doch die Hoffnung endet leider in einem totalen Blutbad, ein echtes Massaker an den Wissenschaftlern und Mitarbeitern rund um Hamilton. Eine zweite Expedition junger wissenschaftlicher Studenten folgt in den Dschungel, um dort den nahmhaften Professor zu treffen. Eigentlich sollten sie ein Tal erforschen, das bisher unerforscht geblieben ist, eine Gelegenheit neues Wissen zu gewinnen und eine tolle Flora und Fauna zu bestaunen. Aber es kommt natürlich ganz anders…

Als die jungen Studenten herausfinden, was hier wirklich gespielt wird und welche Ziele der egozentrische Professor verfolgt ist es zu spät: Die Bestie hat bereits die Fährte aufgenommen und eröffnet die Jagd. Es beginnt ein wildes Katz- und Mausspiel mit einem übermächtigen Gegner, dessen Spezialität das Morden ist.

Der Film ist insbesondere mit F. Murray Abraham (Scarface, Loaded Weapon, Last Action Hero, Mimic – Angriff der Killerinsekten, Star Trek: Der Aufstand, 13 Geister) ziemlich prominent besetzt, leider kann dies jedoch nicht über die eine oder andere Schwäche des Films hinwegtäuschen. Die Kamera- und Regiearbeit ist noch recht ordentlich, was man von den Special Effects leider nicht immer behaupten kann. So wirkt insbesondere der böse Killeraffe nicht realisitisch und dessen Blutrausch kommt auch nicht so recht zur Geltung. So entwickelt sich der Film über die 90 Minuten Spielzeit zu einem kleinen Shocker ohne jedoch echte Highlights zu setzen.

Fazit

"Blood Monkey" ist zwar keine Neuerfindung des Genres aber für Fans ähnlicher Animal-Horrorfilme vielleicht einen Blick wert. Leider sind die Special Effects etwas schwach und so lebt der Film mehr von der Spannung, als von irgendwas sonst. Außer vielleicht von der Leistung Abrahams...

Gesamtwertung

60%

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