Black Swarm

1704 0 0 18. Oktober 2009
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Etwas Mysteriöses passiert in dem idyllischen Ort Black Stone: Eine Invasion von genetisch mutierten Wespen greift die Menschen an, und nach und nach verwandeln sich die gestochenen Opfer in gefährliche Killer-Drohnen. Die tödlichen Insekten haben nur ein einziges Ziel sie wollen die Menschheit auslöschen…

Black Swarm

Der Sommer ist zwar schon vorbei, aber jeder von uns erinnert sicherlich an die Wespenzeit, in der die schwarz-gelben Quälgeister (und das ist nicht politisch gemeint) unseren Alttag prägten. Egal, ob sie gerade in unserem Drink schwimmen oder uns an Autobahn-Raststätten in der Nähe der Mülleimer keine Ruhe lassen. Das kleine Örtchen “Black Stone” hat da aber ein ganz anderes Problem. Kammerjäger Devin Hall (Sebastien Roberts) ist einer der ersten, die das zu spüren bekommen. Jahre nach einem tödlichen Zwischenfall, bei dem sein Zwillingsbruder bei einer Ausräucherung eines Wespennestes ums Leben kam, bemerkt er, dass sich die Population der Wespen, Bienen und der anderen “Summser” sehr gewandelt hat. Als Jane Koznik (Sarah Allen) mit ihrer Tochter Kelsey (Rebecca Windheim) nach Jahren in ihre kleine Heimatgemeinde zurückkehrt, um hier die Stelle des Sherrifs anzutreten, ist ihr nicht klar, was auf sie zukommen wird…

An sich ist der Streifen wirklich gut gemacht, die Bild- und Tonqualität stimmt, Regiearbeit und Kameraperspektiven sind ordentlich und auch die Schauspieler machen eine halbwegs ordentliche Figur. Es dauert leider etwas arg lange, bis die Akteure Verdacht schöpfen. Während die halbe Stadt schon gehirntot zu sein scheint fällt es weder Jane, noch den anderen Beteiligten auf – der Zuschauer jedoch ist schon längst eingeweiht und muss sich fragen: “Wieso merkt ihr davon nichts?”. Man sieht das böse Ende schon kommen und ahnt so manches voraus – leider. An sich jedoch ist der Film recht spannend inszeniert und kann durchaus ein paar Stachel-Ängste provozieren. Die genmanipulierte Killerwespen verwandeln die ahnungslosen Dorfbewohner in fremdgesteuerte Killer, die ihresgleichen auszurotten versuchen.

Horror-Ikone Robert Englund (A Nightmare On Elm Street) als kauziger Dorfbewohner gibt dem Film zusätzlich das besondere Extra. Für Tier(horror)freunde gibt es hier allemal was zu sehen.

Fazit

"Black Swarm" ist zumindest für Freunde des gepflegten Tierhorrors ein interessantes Vergnügen. Zwar muss man schon etwas Fantasie mitbringen (weil die Story schon etwas sehr erfunden erscheint), aber technisch und optisch kann der Film schon gefallen.

Gesamtwertung

61%

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