Apartment 143 – Residenz des Bösen (DVD)

1850 0 2 8. Dezember 2013
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Titel:Apartment 143 - Residenz des Bösen
EAN:0888837543699
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Universum Film GmbH
Release:2013-11-15

Filme im Stil von “Paranormal Activities” gibt es ja nun bereits eine ganze Menge. So durften wir euch in der letzten Zeit neben den Fortsetzungen von “Paranormal Activities” auch diverse Teile von von “Paranormal Investigations” oder beispielsweise den Gruselfilm “Episode 50” vorstellen. Das Konzept ist bei allen genannten Filmen immer dasselbe: man montiert in einer Wohnung oder in einem Haus aufgrund übersinnlicher Erscheinungen einige Überwachungskameras und sorgt so für gruselige und pixelige Bilder von geisterhaften Erscheinungen…

Apartment 143 – Residenz des Bösen

Und weil das eben beim Publikum so gut ankommt versuchen die Macher von “Apartment 143 – Residenz des Bösen” eben auch diesem Teil des Kuchens abzubekommen. Wer nun glaubt “Apartment 143 – Residenz des Bösen” sei einfach nur ein lauwarmer Aufguss, der sieht sich getäuscht. Tatsächlich geht der Film in bestimmten Bereichen weiter, als die vermeintlichen Vorbilder. Leider ist die Idee nicht ganz neu, aber zur Bewertung kommen wir vielleicht erst später.

Der tragische Tod seiner Frau ist für Alan und die gemeinsamen Kinder Caitlin und Benny ein schwerer Schlag. Nachdem die Familie kurz nach dem Unglück auch noch von einer Reihe unerklärlicher Ereignisse heimgesucht wird, beschließt sie, in eine neue Wohnung zu ziehen. Doch auch in Apartment 143 gehen seltsame, scheinbar übernatürliche Dinge vor sich. Als ein Team von Parapsychologen versucht, den mysteriösen Vorfällen auf den Grund zu gehen, ahnt noch keiner, in welche Gefahr sie sich begeben. Denn was die Wissenschaftler in Apartment 143 zu sehen bekommen, geht weit über ihre Vorstellungskraft hinaus…

Das bemerkenswerte an “Apartment 143 – Residenz des Bösen” neben dem gut gemachten Spannungsbogen insbesondere das technische Equipment mit dem man versucht dem Poltergeist auf die Spur zu kommen. Hier sind es eben nicht nur ein paar an der Decke montierten Kameras und ein paar verwandelte Handycam-Bilder, sondern wir bekommen das volle Spektrum technischer Möglichkeiten geboten. Hervorzuheben ist beispielsweise die Stroboskop-Szene, die spannender kaum hätte in Szene gesetzt werden können. Auch sonst bietet der Film an einigen Stellen gute Schockmomente, so dass man sich dabei durchaus gruseln kann. hinzu kommen Bewegungsmelder, Fotos, UV-Kameras und manches mehr.

Das Problem ist einfach nur, dass der Markt mit derartigen Filmen insbesondere auch aus dem Low Budget-Bereich regelrecht überschwemmt wird. Das mindert zwar nicht die Qualität des Gesehenen, aber je mehr Filme man aus diesem Segment bereits konsumiert hat desto schwächer ist natürlich der Effekt. Vielseher werden also mit Sicherheit kritisieren, dass sie das eine oder andere schon in anderen Produktionen auf geschnappt haben. Objektiv betrachtet jedoch können wir den Film und den Machern nur unser Lob aussprechen. Wären Sie die ersten gewesen mit dieser Idee, wären sie heute vermutlich Millionäre.

Fazit

Absolut sehenswerter Gruselfilm mit bekannten Zutaten. Nichtsdestotrotz mit vielen kleinen aber feinen und bemerkenswerten Ideen, wodurch sich der Film von der Masse an ähnlichen Produktionen durchaus absetzen kann.

Gesamtwertung

85%

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