Am Ende der Welt (DVD)

3537 0 1 7. Januar 2011
Gefällt mir!

Titel:Am Ende der Welt - At the edge of the World
EAN:4260157715639
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:dtp entertainment AG
Release:2010-10-28

Der Titel kommt einem bekannt vor, ist er doch derselbe wie beim dritten Teil der Fluch der Karibik Reihe. Nur geht’s bei „Am Ende der Welt“ um wichtigeres als Gold.

Öko-Piraten retten Wale

Der Film handelt von der Sea Shepherd Conservation Society, kurz Sea Shepherd. Die Sea Shepherd ist eine militante Umweltschutzorganisation die mit wirklich drastischen Mitteln versucht Waljäger, am unverhältnismäßigen Fischen bzw. töten von Walen zu hindern. Finanziert durch Spenden und teilweise unterstützt von Greenpeace, präsentiert die Dokumentation die „3. Antarktische Kampagne“. Die Umweltschützer werden dabei von einem Filmteam begleitet. Der Film zeigt den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer. Dabei wird nicht nur einmal das eigene Leben riskiert.

Den Umweltschützern stehen für Ihr Vorhaben zwei Schiffe, eine Vielzahl von Schlauchbooten und ein Hubschrauber zur Verfügung. Natürlich darf wie bei einem Hollywoodfilm, kein perfektes Bild erwartet werden, ist doch die Dokumentation sozusagen ein Missionsbericht. Die Szenen die sich da teilweise abspielen, könnten aber aus einem Actionstreifen stammen. Mehrmals ziehen um Haaresbreite die Schlauchboote am Kiel des Walfängers entlang. Sogar eine Rammung des Walfängers wird in Kauf genommen, den militanten Umweltschützern ist fast jedes Mittel recht, um die japanische Flotte zu blockieren. Dabei ist aber immer deutlich zu spüren, dass es dem Sea Shepherd Team nicht um die mutwillige Gefährdung von Leben geht, sondern nur um die Beendigung des Walfangs. Klar wird aber auch, dass beide Parteien bis zum Äußersten gehen. Da wird mit Stinkbomben gearbeitet oder es wird versucht mit Seilen die Schiffschrauben zu blockieren. Die japanischen Flotten setzen sich mit Wasserwerfen zur Wehr.

Bild und Tonrauschen

Bei Dokumentationen ist die Bild- und Tonqualität eigentlich zweitrangig. Auch bei „Am Ende der Welt“ sollte man keine Wunder erwarten, wie auch. Das sind Live-Bilder auf hoher See, wo es nun mal wild umher wackelt. Auch wilde Schwenks zerreißen öfter mal das Bild. Der Ton rauscht hier und da mal, das ist bei dem Film aber zu verkraften. Die Message steht ganze 85 Minuten klar im Vordergrund. Abgerundet wird das ganze mit einem Making of, Outtakes und Bildergalerien.

Fazit

„Am Ende der Welt“ bebildert ein schwieriges Thema wirklich atemberaubend und zeigt ungeschminkt die Wahrheit. Die Dokumentation wurde zu Recht mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, zeigt es doch den Kampf David gg. Goliath – in der Hoffnung das David gewinnt!

Gesamtwertung

82%

» Wie wir bewerten - Hinweise und Erläuterungen zu unserem Wertungssystem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.