Filmkritik: River King

1386 0 0 7. März 2009
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Titel:River King
EAN:4010324026934
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:Concorde Video
Release:2009-02-04

Eine kleine, im Schnee versunkene Stadt, schneebedeckte Wälder und eine Hochbegabten-Schule. Was sich wie für eine Werbebroschüre für einen romantischen Urlaub zu zweit liest, wird durch einen mysteriösen Todesfall gestört. Das Aufklären des mysteriösen Todesfalls erweist sich jedoch schwieriger, als anfangs angenommen.

Eisiger Tod

In der kleinen Ortschaft Hadden in Neuengland wird der Schüler August Pierce, der von allen nur Gus genannt wird, aus einem zugefrorenen Fluss gezogen. Als die beiden Polizisten Abel und Joey den toten Schüler an Land ziehen, staunen sie nicht schlecht, als sein Körper plötzlich rote Flecken bekommt. Wie sich bald herausstellt stammt August Pierce von der Privatschule für Hochbegabte, die sich ebenfalls in Hadden befinden und für arrogant gehalten wird. Doch die Ermittlungen gehen nur schleppend voran und der Polizeichef spricht von Anfang an von Selbstmord. Abel der seinen Bruder Frank ebenfalls durch einen Selbstmord verloren hat, will das nicht glauben und macht sich trotz härterem Widerstand auf den Weg, um herauszufinden was an der Todesnacht wirklich passiert ist.

Sein Partner und Freund Joey will ihn mit den Ermittlungen jedoch nicht wirklich unterstützen und Abel merkt bald, dass weder der Direktor noch der Polizeichef will, dass die Ermittlungen weiter gehen. Auch der mysteriöse Geheimbund der Auserwählten von ein paar Mitschülern des Verstorbenen scheinen in den Tod verwickelt zu sein.

Interessante Mischung

Der Film, der auf dem Bestseller von Alice Hoffmann beruht, kann an den heimischen Fernseher fesseln und eine durchgängig mysteriöse Stimmung aufbringen. Während des gesamten Films merkt man, dass es unter der scheinbar weißen Weste brodelt, doch dahinter kommt man nur nach dem Ende, das auch überzeugen kann.

Die schauspielerische Leistung der Protagonisten ist okay, aber nichts Weltbewegendes.  Eward Burns der den Cop Abel verkörpert, ist der wohl bekannteste Schauspieler am Set und hat schon bei Filmen wie “Der Soldat James Ryan” mitgespielt. Rachel Lefevre, die die Freundin von Gus spielt,  hat ebenfalls schon viele Gastrollen wie in dem Serienhit aus Amerika “How i met your Mother” hinter sich und konnte zuletzt in dem Film “Twilight” bestaunt werden.

Fazit

River King ist ein Film ohne viel Action und das Hauptaugenmerk liegt auf der Geschichte. Die Atmosphäre ist mysteriös und die Geschichte wird nach und nach aufgeklärt, was sehr gut funktioniert. Kurze Romantikphasen lockern den Film auf und ermöglicht so ein solides Filmvergnügen.

Gesamtwertung

81%

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