Filmkritik: Magma

6079 0 0 8. Oktober 2009
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Katastrophenfilme soweit das Auge reicht. Nachdem Kollege Alex just gestern mit “Frozen” einen Öko-Horrorthriller vorgestellt hat, kommt nun mit “Magma” gleich der nächste hinterher. Hier sprudelt dafür das glühend heiße Lava aus totgesagten Vulkanen, aber wie heißt es doch gleich: Totgesagte leben länger! Und bei den weltweit verstreuten Vulkanen scheint dies umso mehr zu gelten, denn diese plötzliche Häufung an Ereignissen kann ja kein Zufall sein…

Autsch, heiß!

Der Einschlag eines riesenhaften Kometen auf die Erde führt zu einer Katastrophe von gigantischem Ausmaß. Überall auf der Welt, aber besonders in Nordamerika und Zentraleuropa brechen zahlreiche Vulkane aus. Die dadurch verursachten Erdbeben, Sturmfluten und Magmaströme legen ganze Landstriche in Schutt und Asche. Der Menschheit letzte Hoffnung besteht in der erfolgreichen Mission eines Mannes. Durch die simultane Detonation mehrerer Atombomben nahe dem Erdkern soll die Aktivität der Vulkane zum Stillstand gebracht werden. Sein Team, bestehend aus den besten amerikanischen und europäischen Geologen wagt die gefährliche Reise in verschiedenen Spezial-U-Booten und tauchen an die jeweils tiefsten Stellen der Meere um die Bomben gleichzeitig zu zünden.

Der TV-Thriller ist mit prominenten Namen gespickt: Amy Jo Johnson kennt man vielleicht aus Filmen wie “Lady Cops” oder “Eaten Alive – Invasion der Killer-Insekten” und Xander Berkeley hatte so manch einen Auftritt in “24”, “96 Hours” und sogar in “Air Force One” an der Seite von Harrison Ford (als Secret Service Agent Gibbs). Regisseur Ian Gilmore hat mit “Magma” einen überraschend ansprechenden Katastrophenfilm geschaffen, der allein bei den Special Effects ein paar Federn lassen muss. Ansonsten wird solide Actionkost geboten, die sich sehen lassen kann.

Fazit

"Magma" erfindet das Genre gewiß nicht neu, macht aber wenig falsch und bietet zumindest für Einmal-Seher einen gelungenen Fernsehabend.

Gesamtwertung

73%

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