Filmkritik: How She Move

1556 0 0 3. Februar 2009
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Titel:How She Move
EAN:4010884534511
USK:Freigegeben ab 6 Jahren
Label:Paramount Home Entertainment
Release:2009-01-29

Raya (Rutina Wesley) ist eine talentierte junge Tänzerin, die ihr recht ambitioniertes Leben nach dem Drogentod ihrer Schwester Pamela aufgibt. Schon komisch, wie ein Augenblick alles verändern kann. Die einzig verbliebene Tocher jamaikanischer Einwanderer ist nun wieder Bestandteil des Drogenviertels, in dem auch ihre Eltern leben und muss sich nun wieder dem harten Alltag stellen. Anfeindungen ihrer Ex-Freundinnen an der Schule inklusive…

How She Move

Das Tanzen ist es, das die Kids des Viertels auszeichnet, wodurch sie sich definieren. So kommt es schon nach kurzer Zeit zu den ersten “Battles”, hier zwischen Raya und Michelle, die lieber die Hüften kreisen lassen, als sie Fäuste zu schwingen. Im tristen Plattenbau ist Raya mehr oder weniger auf sich allein gestellt und sucht nach einem Weg dem Slum zu entkommen. Ein prestigeträchtiger Tanzwettbewerb könnte die Erlösung bringen: 50.000 Dollar stehen beim “Step-Monster-Wettbewerb” auf dem Spiel. Dazu müsste Raya jedoch zunächst Step Dance Gang “JSJ” akzeptiert werden.

Das Multikulti-Tanzepos “How She Move” weiß durchaus zu gefallen. Zum Einen ist die harte Story recht authentisch und glaubwürdig erzählt, zum Anderen sind die Tanzszenen von allerfeinster Machart. Fetzige Sounds untermalen gekonnte Tanzszenen und atemberaubende Moves. Die Choreografien sind quasi perfekt einstudiert und auch die Besetzung ist kongenial. Rutina Wesley spielt die Aufsteiger-Tänzerin im Genremix aus Jugenddrama und Tanzfilm mit Bravour. Eine Portion Romatik und Liebe darf da natürlich auch nicht fehlen.

Auch die Extras können sich sehen lasseN. Neben dem obligatorischen Kinotrailer zum Film findet sich auf der DVD auch ein Blick hinter die Kulissen (Von der Probe zum Film), eine Charakterstudie mit Interviews zu den einzelnen Protagonisten sowie Interviews mit anderen Beteiligten der Produktion.

Fazit

Für Fans des Genres sicherlich ein empfehlenswerter Film mit guten Tanzeinlagen, einer intessanten Jugend-Drama-Storyline und guter Besetzung.

Gesamtwertung

75%

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