Filmkritik: Eolomea

981 0 0 6. August 2009
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Titel:Eolomea (Science Fiction Klassiker)
EAN:4028951191819
USK:Freigegeben ab 6 Jahren
Label:Icestorm Entertainment GmbH
Release:2009-03-16

Acht Raumschiffe sind spurlos im Orbit verschwunden. Ein absolutes Flugverbot wird verhängt. Der Lotse Kun und der Kosmonaut Dan verrichten unterdessen auf einem Asteroiden ihren Dienst. Als sich trotz Flugverbots ein Raumschiff auf den Weg zur Station macht, bekommt Dan den Befehl, diesem den Weg zu versperren…

Eolomea

Bei dieser Koproduktion der DDR mit Bulgarien und der Sowjetunion mit einer Spielzeit von rund 79 Minuten ist “utopischer Realismus” sozusagen Pflichtprogramm. Regisseur Hermann Zschoche inszenierte damit einen Science Fiction Epos, der mit seinen fluchenden und extrovertierten Charakteren sowohl Western- wie auch Actionfreunde bedienen könnte. Die Raumfahrer und Wissenschaftler fluchen am laufenden Band und sind alles andere als normalsterbliche Helden. Erstaunlich, wenn man bedenkt aus welcher Zeit und welcher Region der Film ursprünglich stammt.

Die Bild- und Tonqualität ist ausreichend, man merkt dem Film also sein Alter schon an. Dennoch sind die Tonspuren durchaus verständlich und das Bildmaterial weist zwar immer wieder Altersflecken auf, kann aber unterm Strich noch überzeugen. Dafür gibts einige Extras auf Draufgabe, angefangen bei den Biografien der Darsteller und des Regisseurs bis hin zu einer Fotogalerie.

Fazit

"Eolomea" ist eine interessante Science Fiction Produktion aus "Glasnost"-Zeiten, allerdings kein wirkliches Highlight der Filmgeschichte. Wer jedoch dem Charme solcher Produktionen erlegen ist, darf ruhig einen Blick riskieren.

Gesamtwertung

60%

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