Filmkritik: Alien Agent – Agent des Todes

1030 0 1 7. Februar 2009
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Titel:Alien Agent
EAN:4009750238813
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Euro Video
Release:2009-03-19

“Von Rache getrieben, von Ehre erfüllt, von Aliens gejagt!” Klingt ja ganz schön reißerisch, was da auf dem Cover zu “Alien Agent – Agent des Todes” zu lesen steht. Immerhin wirken auch Mark Dacascos (Born 2 Die, Der Pakt der Wölfe) und Billy Zane (BloodRayne, Zoolander) mit, also durchaus anerkannte und bekannte Schauspieler der Traumfabrik. Auffällig aber vor allem: Amelia Cooke als atemberaubende Alien-Schönheit. Aber der Reihe nach…

Alien-Umzug im Gang!

Die Aliens sind los! Und zwar sind sie auf der Suche nach einem neuen Heimatplaneten, denn ihr eigener ist dem Untergang geweiht. Jetzt hat ein Forschungstrupp ausgerechnet auf der schönen Erde halt gemacht und beschlossen, dass der blaue Planet ganz genau das Richtige ist für die Alien-Zwangsumsetzung. Dumm nur, dass dafür alle Menschen aus dem Weg geräumt werden müssen. In der Vorhut kämpft Isis (Amelia Cooke) an vordester Front und bereitet in bester Actionmanier alles für die bevorstehende Landung des Commanders Saylon (Billy Zane) vor.

Rykker (Mark Dacascos), ein außerirdischer Krieger, versucht seine eigene Rasse von dem tödlichen Plan abzubringen. Getarnt als FBI-Agent lässt er nichts unversucht, um Isis, Saylon und seine Mannen in die Schranken zu weisen. Bei seinen Ermittlungen lernt er auch die hübsche Kellnerin Julie kennen, die sich nach einem feigen Anschlag auf ihre Familie dem wackeren Rykker anschließt. Wird es Rykker gelingen die Tarnung der Aliens, die sich unter die Menschen gemischt haben auffliegen zu lassen? Und wird er deren Pläne auch vereiteln?

Zuviel verraten wollen und können wir an dieser Stelle natürlich nicht, aber man kann schon erkennen, dass die Hintergrundstory nicht gerade nagelneu ist. Auffallenderweise ist es vor allem Amelia Cooke (und nicht die groß angepriesenen Zane und Dacascos), die als Isis ganze Arbeit leistet. Unglaublich sexy, dominant und kriegerisch geht die Alien-Vorhut ans Werk und verleiht dem Film den größten Teil seines Charms. Schon allein die erste Szene mit ihr entschädigt für den Rest, denn die sonstige Handlung ist doch etwas mau. Für einen lauen Sonntag-Nachmittag reicht es jedoch allemal.

Fazit

Technisch einwandfrei leidet der Film vor allem etwas an seiner einfallslosen Story. Einziger herausragender Lichtblick: Die Leistung von Amelia Cooke als Isis.

Gesamtwertung

58%

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