Wenn du dich in den düsteren Abgründen des extremen Metals zu Hause fühlst, dürfte dir der Name Urna ein Begriff sein. Die italienischen Vertreter des esoterischen Extreme Metals melden sich nach einer jahrelangen Pause mit einem neuen Lebenszeichen zurück: Am 16. Oktober 2026 erscheint ihr neues Album „The Great Jihad“ über das Label ATMF. Damit setzt die Formation ihre langjährige Zusammenarbeit mit jenem Label fort, das bereits ihr richtungsweisendes Werk „Sepulcrum“ herausgebracht hatte.
Ein jahrzehntelanger Entstehungsprozess Die Entstehungsgeschichte von „The Great Jihad“ erstreckte sich über mehr als ein Jahrzehnt. Erste Demos für das Album entstanden bereits im direkten Anschluss an das 2013 veröffentlichte Werk „Mors Principium Est“. Danach legte das Projekt jedoch eine längere Pause ein. Als die Arbeiten schließlich wieder aufgenommen wurden, erzwang die Pandemie erneut eine Unterbrechung. Erst im Jahr 2025 konnten Urna die Aufnahmen vollenden und damit eine lange Reise zu ihrem beabsichtigten Abschluss bringen.
Die Aufnahmesessions fanden zwischen 2014 und 2025 an verschiedenen Orten in Italien und Großbritannien statt. Für den Feinschliff sorgte Anfang 2026 MZ im 322 Studio, wo das Material gemischt und gemastert wurde. Das visuelle Erscheinungsbild und das Artwork des Albums stammen von Francesco Gemelli.
Musikalisch bleibt sich die Gruppe treu, entwickelt ihren Sound jedoch konsequent weiter. Das Material kombiniert die gewohnt drückende Atmosphäre und die Funeral-Doom-Wurzeln der früheren Werke mit raueren Black-Metal-Passagen. Aus der tiefen Finsternis schälen sich immer wieder weite, kosmische Melodien heraus, die den Songs eine erhabene Dimension verleihen.
Konzeptionelle Neuerung und frisches Blut Auch inhaltlich beschreitet die Band neue Wege. Erstmals präsentiert Urna ein Album, dessen Texte komplett in englischer Sprache verfasst sind. Während das Debüt „Justa Funebria“ aus dem Jahr 2003 noch auf Italienisch gesungen wurde, nutzte die Gruppe für ihre späteren Veröffentlichungen traditionell Latein. Das inhaltliche Konzept knüpft an die persönliche spirituelle Reise von Sänger RM durch die Hermetik an und beleuchtet das Prinzip der Dualität aus einer esoterischen Perspektive.
Auf der Besetzungsseite gibt es ebenfalls Neuerungen zu verzeichnen. Neben den altbewährten Mitgliedern MZ (Gitarren, Synthesizer) und RM (Gesang) stießen neue Gastmusiker zum Projekt: Das Schlagzeug spielte Sibilans (Anamnesi, Simulacro) ein, während T (Sangue Nero) den Bass übernahm.
Urna sind seit über zwei Jahrzehnten im extremen Underground aktiv. Nach dem Debüt erregte die Band mit „Sepulcrum“ erstmals größere Aufmerksamkeit. Im Laufe der Jahre erweiterte sich ihr Klangspektrum um Elemente aus Funeral Doom, Elektronik und okkulten Atmosphären. Alben wie „Iter ad Lucem“ (2009) und „Mors Principium Est“ (2013) prägten diesen eigenständigen Stil nachhaltig.
Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.