Auf der gamescom 2026 hat JBL sein Portfolio an Gaming-Headsets spürbar überarbeitet. Der Hersteller zeigt mit dem JBL Quantum 850 ein neues Topmodell für kompetitives Gaming und stellt zeitgleich mehrere weitere Modelle für unterschiedliche Preis- und Leistungsbereiche vor. Ergänzend dazu kündigte das Unternehmen eine umfassende Überarbeitung der hauseigenen Steuerungssoftware QuantumENGINE an, die bis Ende 2026 schrittweise ausgerollt werden soll.
Das neue Aushängeschild der Serie bildet das kabellose Multiplattform-Headset JBL Quantum 850. Es richtet sich primär an Ambitionierte im Esports- und Multiplayer-Bereich, bei denen die präzise akustische Ortung von Gegenspielern entscheidend sein kann. Herzstück der Ohrmuscheln sind Hi-Res-zertifizierte 50-Millimeter-Dynamiktreiber aus Carbon. Für die räumliche Darstellung setzt JBL auf seine Spatial-Sound-Technologie in Kombination mit aktivem Head Tracking. Dadurch passt sich das Klangbild dynamisch an deine Kopfbewegungen an. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine adaptive Geräuschunterdrückung (Adaptive Noise Cancelling), um störende Umgebungsgeräusche beim Spielen effektiv auszublenden.
Neue Modelle von der Mittelklasse bis zum Einstieg Neben dem Spitzenmodell erweitert der Hersteller auch die darunter liegenden Segmentreihen der Quantum-Familie. Als Flaggschiff der Mittelklasse fungiert das JBL Quantum 650 Wireless. Darunter ordnen sich die kabellosen Varianten JBL Quantum 520 Wireless sowie die speziell angepasste Ausführung Quantum 520X Wireless ein. Für den Einstiegsbereich steht künftig das JBL Quantum 120 bereit.
Allen neuen Modellen – vom Quantum 120 bis zum Quantum 650 – sind die dynamischen 50-mm-Carbontreiber gemeinsam. Sie sollen ein ausgewogenes Klangbild über sämtliche Lautstärkebereiche hinweg liefern. Auch die Spatial-Sound-Funktion ist in allen Varianten enthalten, um räumlichen Klang ohne zusätzliches Head Tracking zu ermöglichen. So lassen sich Schritte, Schüsse oder schleichende Gegner im virtuellen Raum klar zuordnen, was dir in hektischen Spielsituationen einen entscheidenden Reaktionsvorteil verschaffen kann.
Funktionserweiterungen für die QuantumENGINE Parallel zur Hardware baut JBL das dazugehörige Software-Ökosystem aus. Die QuantumENGINE erhält zahlreiche neue Features zur Klanganpassung und Gerätesteuerung. Die Ausrollung der neuen Funktionen erfolgt in mehreren Schritten und soll Ende 2026 abgeschlossen sein.
Zu den zentralen Neuerungen der Software gehören:
Ein KI-gestützter Footstep-Booster, der Schrittgeräusche im Frequenzband gezielt hervorhebt
Automatische Spielerkennung und darauf abgestimmte Nutzerprofile
Einbindung der Basisstation als zentrale Steuerungseinheit
Möglichkeit zur Makroprogrammierung direkt über die Basisstation
Fernsteuerung von Einstellungen über das lokale Netzwerk
Nahtlose Integration mit Nanoleaf-Beleuchtungssystemen
Mit dieser Kombination aus neuer Hardware und erweiterter Software deckt JBL die gesamte Bandbreite vom Gelegenheitsspieler bis hin zum eSport-Enthusiasten ab.
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