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King Ultramega veröffentlichen Soundgarden-Cover Birth Ritual

All-Star-Projekt ehrt Chris Cornell mit Neuinterpretation


21.07.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
King Ultramega veröffentlichen Soundgarden-Cover Birth Ritual Bild King Ultramega veröffentlichen Soundgarden-Cover Birth Ritual Screenshot King Ultramega veröffentlichen Soundgarden-Cover Birth Ritual Foto

Das All-Star-Tribute-Projekt King Ultramega ehrt erneut das Schaffen und Vermächtnis des verstorbenen Musiker-Ikonen Chris Cornell. Mit der Veröffentlichung der neuen Single „Birth Ritual“ nimmt sich das Kollektiv eine tiefere B-Seite von Soundgarden vor, die ursprünglich auf dem berühmten Soundtrack des Filmklassikers „Singles“ aus dem Jahr 1992 zu hören war. Die Neuaufnahme erscheint im Umfeld von Cornells Geburtstag sowie im Rahmen der fortlaufenden Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des prägenden Seattle-Soundtracks.

Prominente Besetzung an Instrumenten und Mikrofon
Für die Neuinterpretation von „Birth Ritual“ versammelte der Bassist und Produzent Mark Menghi eine hochkarätige Truppe im Studio. Am Schlagzeug sitzt kein Geringerer als Matt Cameron, der Original-Drummer von Soundgarden, welcher das Stück damals auch mitgeschrieben hat. Den Gesang übernimmt Lzzy Hale von der Hard-Rock-Band Halestorm, während ihr Bandkollege Joe Hottinger die Gitarrenspuren beisteuert. Menghi selbst bedient den Bass. Auch visuell zollt das Artwork dem Film Tribut, indem es auf die fiktive Filmband „Citizen Dick“ anspielt.

Für den Initiator Mark Menghi ist King Ultramega längst mehr als ein normales Studioprojekt:
King Ultramega ist mehr geworden als ein Coverprojekt; es fühlt sich wie eine lebendige Hommage an Chris Cornells gesamten kreativen Geist an. Wenn man sich die bisherigen Veröffentlichungen von King Ultramega ansieht, decken wir alle Phasen von Chris' Karriere ab – verschiedene Alben, Bands und Soloveröffentlichungen –, wobei wir nie mehr als einen Song pro Veröffentlichung auswählen.
Mark Menghi
Dass Matt Cameron als Originalmitglied von Soundgarden am Schlagzeug mitwirkt, verleiht dem Stück besondere Authentizität. Cameron war bereits im Film „Singles“ in jener Szene hinter dem Schlagzeug zu sehen, in der die Band die Originalversion aufführt. Es ist zudem bereits die zweite Zusammenarbeit mit einem Soundgarden-Musiker bei King Ultramega: Zuvor war bereits Gitarrist Kim Thayil auf der Neuaufnahme von „The Day I Tried to Live“ zu hören.

Musikalische Herausforderungen und die Faszination der B-Seite
Inhaltlich und musikalisch verlangte der Song den Beteiligten einiges ab. Gitarrist Joe Hottinger hob vor allem die ungewöhnliche Gitarrenstimmung hervor, die er für die Aufnahme nutzte. Er hielt die Rhythmusgitarren nah am Original, nutzte jedoch Verstärker wie den Bogner Snorkler und Wizard Hell Razor und nahm sich bei den Soli eigene kreative Freiheiten.

Für Sängerin Lzzy Hale ging es bei der Vocal-Performance nicht darum, Chris Cornell schlicht zu imitieren:
Jedes Mal, wenn ich einen Song von Chris Cornell singe, möchte ich seinem Vermächtnis gerecht werden. Aber bei Birth Ritual wollte ich mit dem Song tanzen, seine feurigen Worte mit meiner eigenen Seele verschmelzen lassen und einen Weg finden, selbst in diesem Song zu leben.
Lzzy Hale
Auch für Drummer Matt Cameron besaß die Rückkehr zu dem Lied eine emotionale und musikalische Note:
Die Intensität des Songs trifft mich noch immer. Es ist eine gelungene moderne Neuinterpretation, die trotzdem dem Original treu bleibt. Der Refrain der Tribute-Version klingt großartig, Lzzy hat den Gesang fantastisch gemeistert und Gitarren sowie Bass sind perfekt.
Matt Cameron
Obwohl „Birth Ritual“ im Vergleich zu Klassikern wie „Black Hole Sun“ oder „Spoonman“ eher eine ungeschliffene B-Seite darstellt, verkörpert das Stück genau die kompromisslose Wucht, Dissonanz und Komplexität, die Soundgarden Anfang der 1990er Jahre von anderen Grunge-Vertretern abhoben. Cameron hofft daher, dass jüngere Hörerinnen und Hörer durch die neue Version angeregt werden, auch weitere B-Seiten der Band wie „She Likes Surprises“ oder „Cold Bitch“ zu entdecken.

Das Projekt King Ultramega entstand ursprünglich im Jahr 2020 während der Pandemie, als Menghi gemeinsam mit Freunden eine Version von „Rusty Cage“ aufnahm. Was als spontanes Ventil begann, entwickelte sich schrittweise zu einer umfassenden Würdigung. Sämtliche Veröffentlichungen des Projekts unterstützen dabei auch die Hilfsorganisation MusiCares, die sich für das Wohlergehen von Kulturschaffenden in Notsituationen einsetzt.

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