Mit Turnip Mountain steht ab sofort ein ungewöhnliches Physik-Kletterabenteuer für PC und Konsolen bereit. Das Spiel stammt aus der Feder des Solo-Entwicklers Luke Sanderson und wird vom Publisher JanduSoft auf sämtlichen aktuellen Plattformen veröffentlicht. Falls du nach einer frischen spielerischen Herausforderung suchst, die Koordination und Fingerspitzengefühl verlangt, könnte dieser Indietitel einen genauen Blick wert sein. Das Abenteuer schickt dich als kleine Steckrübe auf einen beschwerlichen Weg gen Gipfel, bei dem jedes Hindernis deine volle Aufmerksamkeit fordert.
Eigene Steuerung für jeden Arm Das zentrale Spielprinzip von Turnip Mountain dreht sich vollständig um die Physik und eine möglicherweise gewöhnungsbedürftige, aber hochpräzise Steuerung. Anders als in klassischen Platformern bewegst du deine Figur nicht einfach per Steuerkreuz oder einzelnen Sprungtasten durch die Spielwelt. Stattdessen übernimmst du die Kontrolle über die beiden Arme des Protagonisten völlig unabhängig voneinander. Jede Hand muss einzeln bewegt, platziert und zum Greifen eingesetzt werden.
Daraus ergeben sich vielschichtige Bewegungsabläufe: Du kletterst an steilen Felswänden empor, schwingst dich über tiefe Abgründe hinweg oder katapultierst die Rübe mit gezieltem Schwung in Richtung des nächsten Haltepunkts. Um diese Mechanik umzusetzen, bieten die Entwickler flexible Eingabeoptionen an. Auf dem Gamepad steuerst du jeweils einen Arm mit dem linken und den anderen mit dem rechten Analogstick. Wer auf dem PC nach einer besonderen Herausforderung sucht, kann das Spiel sogar mit zwei gleichzeitig angeschlossenen Mäusen steuern – eine für die linke, eine für die rechte Hand.
Chaotischer Koop-Modus und optische Anpassungen Neben dem Einzelspielermodus entfaltet das Kletterabenteuer vor allem im lokalen Mehrspielermodus sein volles Potenzial für chaotische Unterhaltung. Im lokalen Koop teilen sich zwei Spieler die Verantwortung für die Steckrübe: Eine Person übernimmt die Steuerung des linken Arms, während die zweite Person den rechten Arm bedient. Hier ist enge Absprache gefragt, um nicht im nächsten Abgrund zu landen. Auch im Koop-Modus stehen verschiedene Eingabekombinationen zur Verfügung, darunter zwei Gamepads, zwei Mäuse oder ein Mix aus Maus und Controller.
Inhaltlich beschränkt sich das Geschehen nicht nur auf steile Felswände. Jedes Level wartet mit neuen Aufgaben und Hindernissen auf, die immer wieder frische Herangehensweisen erfordern. Zudem beschränkt sich die kleine Steckrübe nicht nur auf das Klettern, sondern kann auch Gewässer durchschwimmen, was für zusätzliche Abwechslung in den Parcours sorgt. Wer den Titel optisch anpassen möchte, kann im Spielverlauf mehr als 25 verschiedene Farbpaletten freischalten und sammeln, um das Erscheinungsbild individuell zu gestalten.
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