Filmkritik: X-Men Origins: Wolverine

1214 0 0 26. Oktober 2009
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Titel:X-Men Origins: Wolverine - Wie alles begann (Extended Version)
EAN:4010232047779
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Twentieth Century Fox Home Entert.
Release:2009-10-01

Die Saga rund um X-Men führt zurück bis ins Jahr 1963, als Stan Lee und Jack Kirby den Comic erstmals aus der Taufe hoben. Seither ist viel passiert: Unzählige Comics, Bücher, Zeichentrickserien und Filme folgten. Im Jahr 2000 erschien der erste Teil der X-Men-Trilogie in Deutschland und löste eine Welle der Begeisterung aus, die seither nach wie vor in regelmässigen Abständen überschwappt. “X-Men Origins: Wolverine” (englisch: Bärenmarder, Vielfraß) versteht sich selbst hingegen als Prequel zu der Trilogie und rückt den wohl beliebtesten Helden der Filme abendfüllend in den Mittelpunkt.

“Que Quatzo! … Das bedeutet Wolverine.”

James Howlett (Hugh Jackman) hat in seinem Leben eine ganze Menge erlebt. In seiner romantischen wie brutalen Vergangenheit spielen Kriege, Frauen, Blut und Gewalt eine immer wiederkehrende Rolle. Zusammen mit seinem Bruder Victor kämpft er im Amerikanischen Bürgerkrieg, in beiden Weltkriegen und schließlich auch in Vietnam. Als Victor einmal die Beherrschung verliert und seinen Vorgesetzten angreift werden beide zwar zum Tode verurteilt, doch sie überleben erwartungsgemäß die Hinrichtung und schließen sich daraufhin einer Spezialeinheit von Mutanten an. Zusammen mit ihren Teammitgliedern meistern sie zahlreiche Missionen, doch entfernen sich die beiden Brüder im Geiste immer weier voneinander. Vicotr neigt immer öfter zu sinnloser Gewalt, James versucht ihn zwar einzubremsen, doch nach einer Mission in Afrika trennen sich die Wege.

James baut sich daraufhin ein neues Leben in Kanada auf. Als Holzfäller lebt er zusammen mit seiner Freundin Kayla Silverfox in Frieden, bis sein ehemaliger Vorgesetzter auftaucht. Kurz darauf findet James seine Geliebte tot im Wald. Ein erster Kampf gegen Victor endet im Fiasko und so muss Logan den Deal mit dem Teufel wagen: Er lässt sich auf ein gefährliches Experiment ein und soll seine Knochen mit Adamantium, einem Material aus Kometen, überziehen lassen. Damit ist er nun gewappnet für den allesentscheidenden Kampf gegen seinen eigenen Bruder. Doch plötzlich kommt alles ganz anders…

“X-Men Origins: Wolverine” leidet sicherlich nicht an zu wenig Überraschungsmomenten, dafür hat das Drehbuch durchaus einige Schlenker verbaut. Kaum glaubt man die Geschichte vorhersagen zu können, geschehen unvorhersehbare Dinge. Auch für jede Menge Action ist gesorgt – naja, um ehrlich zu sein: Manchmal ist es schon eine Spur zuviel des Guten. Hier und da präsentieren sich einzelne Szenen “over the top”, einfach ein Quentchen zuviel. Es kracht, es bebt, es donnert – dazu gesellen sich jede Menge markige Sprüche, rasante Kamerafahrten und ganz schön viele Special Effects. Fans des Actiongenres und Freunde der Mutanten kommen sicherlich auf ihre Kosten.

Extras:

Featurette: Wolverines Herkunft
Alternatives Ende: Wolverine in Japan

Fazit

"X-Men Origins: Wolverine" bietet Fans der Reihe rasante Action und wagt einen Blick vor die Zeit der Trilogie. Vor allem für Hugh Jackman Fans gibt es eine Menge zu sehen, wenn auch die Extras eher dürftig sind.

Gesamtwertung

77%

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