Filmkritik: Machine Girl

1032 0 1 21. Februar 2009
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Titel:Machine Girl (3D Star Metal Pack - Limited Edition)
EAN:4260034632165
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-02-20

Manchmal kann das Leben wahrlich unfair sein. Es reicht nicht, dass Amis jüngerer Bruder “Yu” von eine Bande Yakuzas zunächst verprügelt und dann von einem Parkdeck in den Tod gestossen wird. Nein, das reicht nicht, denn als sich die hübsche Asiatin (Minase Yashiro) Rache schwört und den verantwortlichen Mörder “Sho”, Sohn eines stadtbekannten und einflussreichen Gangsterbosses, zur Verantwortung ziehen will, können sie die Wachen des Vaters schnappen und als Strafe wird ihr ein Arm abgehackt. Aber Amir Rachegelüste sind unvergleichbar und so lässt sie sich eine Prothese herstellen, die die Welt noch nicht gesehen hat:

Eine Killer-Maschinengewehr-Prothese!

Nun, damit ist der größte Teil der Hintergrundgeschichte zu “Machine Girl”, dem neuen Horrorfilm aus dem Hause Sunfilm Entertainment eigentlich schon erzählt. Natürlich macht sich das attraktive Mädel jetzt erst recht auf zunächst die hasserfüllte Gemahlin des Bosses, dann den Yakuza selbst und zu guter letzt auch dessen Sohn auszulöschen. Einarmig hin oder her, die Mörder des Bruders müssen dran glauben und so nimmt ein Massaker seinen Lauf, welches sicherlich einen bleibenden Eindruck beim Zuschauer hinterlassen wird.

Der neue Film von Nobuo Iguchi (Tokyo Gore Police) ist in gewisser Weise eine japanische Version von “Kill Bill”, nur eben noch härter, noch brutaler und bedeutend blutiger. Die Gore- und Splatter-Effekte prasseln nur so im Stakkato über die Flimmerkiste und geben dem Film sprichwörtlich den “roten Faden”. Insofern kann man schonmal festhalten: “Machine Girl” ist ein Blutbad. Nicht mehr und nicht weniger. Die Dialoge sind nicht immer perfekt, aber sicherlich auch nicht mehr B-Movie-like, sondern eben schon eine ganze Spur besser, was im Übrigen auch für den ganzen Film gilt, abgesehen von einer handvoll etwas billig anmutender Computertricks. Alle anderen Special Effects sind dafür von erster Güte…

Besondere Aufmerksamkeit verdient neben dem gut gemachten Making-Of vor allem die herausragende Produktion der DVD, insbesondere der DVD-Hülle, die durchaus als Sammlerstück herhalten kann. Das 3D Star Metal Pack in der Limited Edition sieht wahrlich bahnbrechend gut aus und wird so manches Filmregal zu schmücken wissen.

Fazit

"Machine Girl" - Ein Blutbad. Nicht mehr und nicht weniger. Die Story ist da vielleicht eher Nebensache, aber unterhalten kann der Film allemal.

Gesamtwertung

70%

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