Filmkritik: Gingerdead Man 2

1177 0 0 28. November 2009
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Titel:Gingerdead Man 2 - Die Passion der Kruste
EAN:4036382500650
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:KNM Home Entertainment GmbH
Release:2009-12-10

Ein Lebkuchenmann auf blutigem Rachefeldzug? Ein leibhaftig gewordener Teufel, der im Körper eines Kekses so viele Opfer wie möglich hinzurichten. Sozusagen ein Backpulver-Massaker? Es gibt nichts, was es nicht gäbe und so erscheint nach 2005 heuer der zweite Teil des “Gingerdead Man”, diesmal geht es in eine Filmwerkstatt einer B-Movie-Produktion. Dort geht es dem jungen und überforderten Besitzer des Studios und seiner Clique an den Kragen.

Frisch gebackener Terror!

Sind wir ehrlich: Der “Gingerdead Man 2” ist eine blutige Lowest-Budget-Horrorfilmproduktion mit Puppenspiel, viel Kunstblut und aberwitzigen Dialogen. Aber wenn du nach genau so etwas suchst, dann könnte “Die Passion der Kruste” durchaus etwas für dich sein. Am Set des Films “Tiny Terrors 9” läuft vieles nicht rund. Der junge Studiobesitzer hat den Betrieb von seinem Vater geerbt und alle Bekannten gebeten mehr oder weniger kostenlos an der Produktion mitzuarbeiten, um das Filmstudio des Vaters zu retten. Zwar hält keiner etwas von dem fragwürdigen Filmkonzept rund um eine Bande fleischgewordener Mörderpuppen, aber alle machen mehr oder weniger motiviert mit.

Auf mysteriöse Umstände kommt auch der “Gingerdead Man” ans Set und ist dort natürlich sofort auf der Suche nach frischem Blut. Auch dem todkranken Jungen, der hinter die Kulissen des Studios blicken darf, kommt eine besondere Rolle zu, doch mehr wird nicht verraten. Auf jeden Fall geht es nacheinander jedem Studiomitarbeiter an den Kragen. Der eine wird erstochen, dem anderen die Hand abgesägt. Was man mit einem Glätteisen außerdem noch machen kann außer Haare glätten zeigt uns das Lebkuchenmännchen auch noch…

Okay, zugegeben: Die Story ist zum Haareraufen – lächerlich, aberwitzig mit miesen Dialogen und völlig überzeichneten Darstellern. Wer aber den Charme der Produktion zu schätzen weiß und ältere Produktion der “Full Moon” Studios zu schätzen weiß, der kommt vielleicht doch noch auf seine Kosten. Ihr kennt ja den Spruch: “So schlecht, dass es schon wieder gut ist”. Klingt abwertend, aber bei “Gingerdead Man 2” passt es, denn wenn man sich drauf einlässt könnte man überrascht werden.

Fazit

Sicherlich nichts für die breite Masse, wer jedoch auf Puppenanimationsfilme mit Horrorgemetzel steht, könnte hier Gefallen daran finden.

Gesamtwertung

64%

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