Filmkritik: Evil Ground

1521 0 0 30. Dezember 2009
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Titel:Evil Ground
EAN:4041658222907
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2010-01-08

Im Jahr 1896 nageln die Einwohner von Hope Menschen an Kreuze, auf dass sie als lebende Vogelscheuchen die Krähen von den Feldern fernhalten. Als die Menschen der Nachbarstadt Liberty davon erfahren, ziehen sie los, um den Prediger, der diesem Treiben vorsteht, auf selbe Art und Weise den Garaus zu machen. Mehr als ein Jahrhundert später verschlägt es Liz nach Hope. Ihr Wagen ist liegen geblieben. Und sie sitzt fest. In einer Stadt, in der die Menschen den Geist der Vogelscheuche anbeten. Diese wird lebendig und sucht nach neuen Opfern.

Evil Ground

Nachdem Liz sich in einer städtischen Bar zunächst einer Reporterin von einem großen Revolver-Blatt angeschlossen hat, fahren die beiden auf die verlassene Farm am Rande der Stadt. Dort geschahen einst die beschriebenen Greueltaten – Mitglieder der Dorfgemeinschaft wurden von einem besessenen Pater und dessen Anhänger auf dem Feld gekreuzigt, um die Raben zu vertreiben. Denn normale Vogelscheuhen haben gegen die “schwarze Pest aus der Luft” nicht geholfen und so hatte der religiöse Anführer eines Nachts diese Idee. Man kreuzigt einfach die schwarzen Schafe der Gemeinde zugunsten der Ernten und schon wird alles gut. Natürlich erwischte man die Fehlgeleiteten eines Tages bei ihren Untaten und kreuzigte dann seinerseits den Pater, dessen Geist aber wiederkehren soll. Praktischerweise just zu dem Zeitpunkt an dem Liz in Hope eine Wagenpanne hat.

Die Story ist schon etwas zusammengeschustert und insbesondere schauspielerisch tun sich an manchen Stellen größere Lücken auf, dennoch können wir dem Film ein gewisses Unterhaltungspotential nicht absprechen. Insbesondere die Effekte rund um die Vogelscheuhe sind sehenswert und machen aus dem Gruselfilm bisweilen einen kleinen Schocker. Leider ist es dann meist bei der nächsten Einstellung schon wieder vorbei mit den Glanzmomenten, wenn eine Szene zeitlich in die Länge gezogen, mit merkwürdigen Dialogen und schauspielerischem Mittelmaß gefüllt wird.

Die Ton- und Bildqualität von “Evil Ground” ist durchaus gut. Die Bildschärfe ist ordentlich, Farben und Kontrast wissen ebenfalls zu gefallen. Auch der Ton (Deutsch, Englisch) ist zu jeder Zeit klar verständlich und frei von störenden Nebengeräuschen. Die Synchronsprecher liefern eine solide Arbeit mit nur kleineren Mängeln ab.

Fazit

Untersamer B-Class-Shocker mit einigen guten Ansätzen. Leider sind insbesondere die schauspielerischen Leistungen nicht immer top.

Gesamtwertung

65%

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