Bikini Blood Bath

1056 0 1 20. Juni 2009
Gefällt mir!

Titel:Bikini Blood Bath
EAN:4260074360509
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-05-08

“Gehe nie mit deinen 7 besten Freundinnen auf eine Pychamaparty, wenn ein verrückter Chefkoch mit seinem blutigem Beil auf Menschenjagd geht”. Diese Kurzbeschreibung, inklusive aller Rechtschreibfehler, fasst die Handlung des Splatter-B-Movies “Bikini Bloodbath” sehr treffend zusammen. Alles was dieser Film braucht: Blanke Brüste, dumme Dialoge, viel Geschrei und noch mehr Filmblut. Wen das jetzt schon anspricht darf gerne weiterlesen…

Blutbad im Bikini

Es sind wie gesagt sieben Freundinnen, die eines Tages beschließen eine kleine Pyjamaparty zu veranstalten. Natürlich nur für Frauen, weswegen sich die völlig verblödeten Kerle der Ortschaft auch irgendwie auf ihrer eigenen Party zu amüsieren versuchen. Aus der Pyjamaparty wird letztlich aber eine Bikini-Party in einem kleinen Pool unter freiem Himmel. Dazu ein paar kühle Cocktails, schöne Musik und das Leben könnte perfekt sein. Ja, zumindest dann, wenn der verrückte “Rubenbauer”, ein völlig durchgeknallter Chefkoch nicht in der Gegend schon eine Reihe Unschuldiger niedergemetzelt hätte. Und schon bald entdeckt er das kleine Haus, wo die Party steigt und will selbst auch “mitfeiern”.

Also eines muss man dem Streifen zugute halten: Es gibt doch einige hübsche Mädchen zu sehen und diese haben keine Scheu ihre teils üppigen Oberweiten in die Kamera zu halten. Egal ob beim Umziehen, unter der Dusche oder sonstwo, die Damen zeigen gerne was sie haben. Das wars dann aber auch schon mit dem Lob für den Film, denn so ziemlich alles andere ist nicht mehr hervorzuheben. Die Dialoge, inklusive des bayrischen Dialekts des “Rubenbauers”, sind lächerlich dumm und kaum zu ertragen. Fremdscham setzt auch bei den schauspielerischen Darbietungen der meisten Darsteller ein, die hoffentlich in ihrer weiteren Karriere (wenn sie keiner davon abhalten kann) nie mehr auf den Film angesprochen werden.

Kamera- und Regiearbeit sind für einen B-Movie noch ganz ordentlich, vom “Bloodbath” gibts allerdings auch wenig zu sehen. Streng genommen verdient der Film das Prädikat “Splattermovie” nicht, denn das Blutbad fällt schon mehr als nur verhalten aus. Das spritzt nichts, da kleckert nichts. In Zeiten allgemeiner Wirtschaftskrise muss wohl auch der Preis für Filmblut angestiegen sein, nur so lässt sich erklären, warum in dem Streifen das namensgebende Blutbad ausfällt.

Fazit

"Bikini Blood Bath" fällt weit weniger blutig aus, als man meinen könnte. Leider kommt zudem kaum Spannung auf und die Dialoge sind schon ziemlich unterirdisch. Zuletzt bleiben nur die hübschen Frauen mit einigen Halbnackt-Szenen zu loben, aber das ist dann doch ein bisschen wenig.

Gesamtwertung

29%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.