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03.02.2012, 08:04

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Dann aber war wenigstens eine zeitlang Ruhe; mal abgesehen vom Aufmucken der internen Betriebs-Ingenieure und dem, nach der Öffnung-Ost, Streben nach Anerkennung der zugewanderten "deutschen" Titelträger (die haben sich gegenseitig mündlich ihre Ausbildung bestätigt, die teilweise sogar anerkannt wurde).


Ich hab zwar keine Ahnung weil ich noch in die Schule gehe und will hier auch gar keine Meinung unterstützen oder sonst etwas. Aber diese Meinung ist einfach nur falsch. Abitur machen, geschweige denn Studieren, durften wirklich nur die, die auf dem Zeugnis wirklich nur am Ende der 10. Klasse einen Durchschnitt unter 2,0 hatten. Pro Schule gab es aber nur wenige Plätze für Abitur, meistens pro Jahrgangsstufe bloß eins. Da brauchst du nicht erzählen das sie sich die Qualifikationen zugeschoben haben und dafür nicht gearbeitet haben. Das ist einfach nur eine Meinung die scheinbar durch Vorurteile entstanden ist und überhaupt nicht stimmt. In Ost und West haben alle für ihren Ingenieur mehr oder weniger hart gearbeitet.

Glaubs mir, nach allem was ich bisher gehört habe war es wirklich so.

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03.02.2012, 18:57

werner48

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Seufz! Die Realität ist halt oft genug anders als das Wunschdenken...
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03.02.2012, 21:45

Rechtsteufel

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Diese Bachelor/Master Studiengänge ist der größe Scheiss den man sich hat einfallen lassen. Bachelor? Alles kein Problem. Nur leider ist der nicht viel wert. Ein Master dranhängen? Da kann man bei einigen Studiengängen schön auf einen Platz warten. Auch verstehe ich den Sinn von Bachelor nicht. Da wird der gleiche Stoff wie früher gelehrt nur eben in kürzerer Zeit. Anscheinend hat niemand ernsthaft darüber nachgedacht, die Studiengänge zu überarbeiten und auf ein realistischen Stoffumfang zu reduzieren. Das ist wie mit dem Abi. Der Stoff von 13 Jahren wird innerhalb von 12 Jahren durchgeprügelt. Gut, dass ich da schon durch bin.

Rechtsswissenschaften, Medizin, Veterinärmedizin und Lehramt sind wohl die letzten Bastionen, die sich tapfer gegen diesen Unsinn wehren. Doch wie lange? :S

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04.02.2012, 18:13

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Seufz! Die Realität ist halt oft genug anders als das Wunschdenken...


Dann weiß ich nicht so richtig welche Realität du meinst. Es gibt kaum welche die sich das wirklich nur so zugeschoben haben und die gab es in der BRD genauso. Viele meinen ja, wenn du in der Partei warst und so, dann hattest du es einfacher. Das war auch so, wenn du große Positionen einnehmen willst, wenn du dich aber mit kleinen Positionen abgefunden hast, musstest du dort nicht sein und es bestand eigentlich keine Notwendigkeit dafür. Mein Opa allerdings, der auch ein Trockenwerk (dort wird Gras usw getrocknet für die Landwirtschaft, gabs nur wenige Male in der DDR) geleitet hat und vorher studiert hat, hat gesagt das die Kommunisten ihm seinen Vater und 6 Brüder seines Vaters genommen haben (die Argumentation sei mal dahin gestellt ..., das er es aber schon damals vor Parteifunktionären gesagt hat zeigt, das er sich das scheinbar leisten konnte. Sonst hätte er für die Aussage ein paar Jahre MÜhlberg gekriegt). Er wurde viele Male gebettelt in die Partei zu gehen. Hat es aber nicht gemacht aus diesem Grundsatz. Die haben ihn einfach genommen weil er talentiert war, sonst hätten sie ihn für so einen Arbeitsplatz nicht beworben. Er hat auch studiert und sich reingekniet. Hätte er natürlich Leiter der LPG werden wollen oder ähnliches, hätte er natürlich in die Partei eintreten müssen, sonst hätte das die SED nicht verantworten können, aus bekannten Gründen.
Nach der Wende hat er den Laden von der LPG übernommen und in ein Bodensanierungsunternehmen umgewandelt weil sich mit Trocknung kein Geld mehr verdienen lies. Vor 3 Jahren hat er das dann verkauft ohne auch nur sich eine Qualifikation aufgrund Partei oder sonstigen zuzuschieben.


Soviel mal dazu. Natürlich gibt es solche und solche, aber studiert haben in der DDR deutlich weniger als in der BRD. Wenn man also in der DDR studiert hat, war das schon eine Auszeichnung (Natürlich ist bewiesen, das dort viele im Studium dazu gedrängt wurden in die Partei einzutreten um zum Führungskader zu gehören). Nur wenige waren dann nicht im Studium in der Partei aber später hab ich von vielen gehört das es ihnen sehr peinlich war dann dort zu sein weil sie dann langsam gemerkt haben wie dort der Hase läuft. Das ist aber dann ne andere Sache.

Grüße

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05.02.2012, 19:31

werner48

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Warum hab ich nur den Eindruck daß wir irgendwie aneinander vorbeireden bzw. tippseln? ;(
An Faul- und Dumm- geht die Menschheit zu Grunde

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06.02.2012, 15:12

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Was meinst du dann damit?

17

07.02.2012, 16:33

werner48

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Dich ;)
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