In dem Open World Game “Way of the Samurai 4″ werden dem Spieler jede Menge Chancen gegeben, sich zu verwirklichen. Zum Beispiel zu Beginn des Spiels seinen persönlichen Charakter zu erstellen und designen, Roleplayelemente, wie verschiedene Waffen oder Ausrüstungsgegenstände. Aber es besteht auch die Chance Akzente im eigenen Nahkampf zu setzten, indem Punkte verteilt und neue Fähigkeiten erlernt werden. Um Gegner effektiv auf Distanz zu halten ist ein auf Speerkampf spezialisierter Kämpfer also besser vorbereitet, als ein offensiver Schwertkämpfer.

Die Möglichkeiten innerhalb der Spielwelt belaufen sich dabei fast auf die klassischen Open World Handlungen. Man kämpft, folgt der Handlung, geht auf Minimissionen und verärgert weibliche Passanten mit ungenannten Flirtsprüchen . Wer sich auf die Dialoge einlassen möchte, ist durchaus peinlich berührt, bei manchen Auswahlmöglichkeiten.

Ansonsten kann man sich natürlich jederzeit in die Kämpfe flüchten, diese sind jedoch sehr arcadelastig und es fällt schwer bei einer Menge Blutverlust und definitiv tödlichen Schwerthieben noch zu glauben, dass der Gegner gerade mal ein Zehntel seiner Lebensenergie verloren hat.

Nachdem üblichen Einspielen, in dem die grundlegenden Fähigkeiten getestet werden dürfen, sind die wichtigsten Fakten bekannt: Es gibt eine Gesundheitsanzeige für die aktuell bekämpften Gegner und eine Karte, um sich zu Recht zu finden. Um diese Karte sind die eigene Gesundheitsleiste, sowie die Wiederstandleiste für die aktuelle Waffe gelegt. Sollte letztere den Nullpunkt erreichen, kann kein Angriff mehr blockiert werden.

Auf die Ohren

Das Intro schockiert mit Mischung aus Latinbeats, Operngesang und Elektropiano untermalt mit asiatischen Klängen. Dieser Eindruck zieht sich durch japanische Instrumente wie das Koto auch durch das Spiel. Feinheiten wie Schwerthiebe bei jedem Auswählen in Menüpunkten werden leider schnell repetitiv und verleiten dazu den Ton auszuschalten. Dann verpasst man zwar eine motivierte – wenn auch japanische – Vertonung, die aber besonders außerhalb der Zwischensequenzen durchaus stören kann.

In die Augen

Die Texturen wirken mitunter etwas hart, Kleidung fällt nicht so, wie sie in dieser dritten Konsolengeneration fallen könnte. Statisten wirken im wahrsten Sinne des Wortes statisch. Ein Kampf bei dem 50 cm vor einer Person Klingen aufeinander treffen, sollte doch zumindest einen Schock auslösen. Was jeder für sich entscheiden muss, ist ob das Setting gefällt oder nicht. Es wird wirklich mit aller Macht versucht, die Story zu unterstützen, indem japanische Kleidung so traditionell wie möglich aussieht und englische betont elegant. So lernt man zumindest schnell das Identifizieren seiner Kontaktperson.

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