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Spieletest: TINCan! Escape

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TINCan! Escape

“TINCan! Escape” (zu lesen: “Tin” can escape, “Tin kann flüchten”) ist das neue Denk- und Knobelspiel aus dem Hause phenomedia für die Nintendo DS. Der Spieler steuert hierbei den kleinen und putzigen Roboter “Tin”, der in einer Spielzeugfabrik erdacht wurde, nun aber in der Klemme steckt. Denn der böse Dr. E. Ville (schon wieder ein Wortspiel) will mit seiner Schar an Bots verhindern, dass “Tin” auf den Markt kommt und hat seine Roboter-Armee ausgesandt, um Tin zu eliminieren. Der Beginn eines rundenbasierten Knobelspiels…

TINCan! Escape

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Auf einem in Raster eingeteiltes Spielfeld muss Tin von seiner Ausgangsposition in so wenig Zügen wie möglich zu einem markierten Ziel gelangen. Das Problem: Die bösen Bots wollen das verhinden und so darf man sich von ihnen nicht berühren lassen. Gespielt wird rundenbasiert, erst macht Tin einen Zug, dann die Gegner. Am Anfang kann man vor den langsamen Bots noch gut flüchten, mit der Zeit kommen aber Bots hinzu die beispielsweise 2 und mehr Felder in einem Zug zurücklegen können. Spätestens hier muss man dann seinen Hirnschmalz voll einsetzen. Denm mit Hilfe der vorhandenen Wände, Falltüren und anderer Objekte, die man für sich nutzen kann, liegt die Lösung praktisch vor Auge – man muss sie nur sehen.

Im Prinzip also eine Art “Pac Man” für Grübler, mit dem rundenbasierten Gameplay als Hauptunterscheidungsmerkmal. Das Spiel ist vom Schwierigkeitsgrad als “mittelschwer” einzustufen, allerdings steigert sich das recht moderat. Die Steuerung ist zudem auch wahrlich kinderleicht, gesteuert mit mit den Tasten, ein großes Tutorial braucht man nicht.

Die Spielidee ist eigentlich ganz unterhaltsam, insbesondere für Fans des Genres. Außerdem eignet es sich für ein schnelles Spiel zwischendurch. Und wenn man mal in den 80 Leveln wirklich steckenbleibt: Auf der offiziellen Homepage zum Spiel gibts gleich die Komplettlösung dazu.

Grafik und Sound

Grafisch präsentiert sich “TINCan! Escape” kindgerecht und mit seiner Story im Comic-Stil auch recht unterhaltsam, leider schöpft das Spiel die Möglichkeiten der NDS nicht mal annähernd aus. So wirken die kleinen Bots auf dem Schirm eher pixelig, die Animationen sehr grob und auch das Spielfeld kommt eher “wenig detailverliebt” daher (tatsächlich ist grau die beherrschende Farbe, Abwechslung Fehlanzeige). Da hätten wir uns schon etwas mehr gewünscht: Mehr Effekte, mehr Details, einfach rundum mehr zu sehen.

Die Hintergrundmusik passt sehr gut zum Spielgeschehen auf dem Schirm und dudelt lustig und vergnügt vor sich hin, ohne dabei allzu negativ aufzufallen. Auch die Soundeffekte sind ganz ordentlich.

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Unser Fazit

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"TINCan! Escape" ist ein kleines Denk- und Knobelspiel für unterwegs. Mit einer an sich interessanten Spielidee, aber Defiziten bei der technsichen Umsetzung schafft es das Spiel nicht ganz sich einen Award zu sichern. Für Hardcore-Knobler, die auch bereit sind bei der Optik Einbußen hinzunehmen, dennoch einen Blick wert.

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Grafik
             54 von 100 Punkten

Sound
             69 von 100 Punkten

Steuerung
             74 von 100 Punkten

Gameplay
             65 von 100 Punkten

Gesamtwertung
             62 von 100 Punkten
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