Ihr möchtet jagen gehen ohne den Jagdschein zu machen? Mit The Hunter 2013 ist dies sogar in deutschen Wäldern, also quasi vor der eigenen Haustür möglich. Also Tastatur und Maus geschultert und mit heißem Kaffee mit oder ohne Thermoskanne geht es in den eigenen vier Wänden los.

The Hunter 2013 – Deutsche Wälder

Wohlgemerkt handelt es sich bei dem Spiel um eine Simulation und nicht um einen Shooter. Ballernaturen werden weniger glücklich damit werden. Hobbyjäger oder geduldige Pirscher jedoch schon. Darauf basiert auch die Spielmechanik. Mit Ausrüstung wie (verschiedenen) Gewehren oder auch dem recht teuren GPS-Gerät wird dem zu erlegendem Wild nachgestellt.

So muss man das Verhalten der Tiere beobachten, die Landschaft auskundschaften und die Reviere nach und nach kennenlernen um erfolgreich zu sein. Wie auch beim echten Jagen. Dies wird aber gerade Liebhabern der Materie großen Spaß machen.

Die Steuerung ist ähnlich zu Shootern, frei konfigurierbar und am besten lässt es sich freilich mit Maus und Tastatur bedienen. Durch Gamepads verliert das Spiel viel an Kraft und es lassen sich weit nicht alle Funktionen auf die wenigen Knöpfe setzen.

Die Wälder sind wirklich wunderschön und stimmungsvoll. Schnell vergisst man, dass man vor dem heimischen Rechner sitzt und sich nicht nicht wirklich in einem Wald befindet – naja, zumindest ein wenig. Besitzer der Vorversion 2012 werden sich besonders schnell zu recht finden, aber auch Neulingen gelingt der Einstieg nach einer kurzen Einarbeitungsphase und die Motivationskurve steigt stetig mit besserer Ausrüstung und neuen Gebieten.

Leider muss hier auch angemerkt werden, dass sich keine wirklich bahnbrechenden Änderungen in der Version von 2013 finden lassen. Eher wurde aber an vielen kleinen Schräubchen da und dort gedreht und einige Sachen wurden durchaus sinnvoll verbessert.

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