R.A.W. – Realms of Ancient War ist ein Hack´n´Slay, welches wie ein Port vergangener Spiele wirkt, ein bisschen aufgehübscht, jedoch nichts innovatives und die typisch vorgefertigten Areale: eine Gruft, ein malerisches Gebirge, Täler, Dörfer. Man kennt es einfach und ist enttäuscht, das nichts neues versucht wurde.

R.A.W. – Realms of Ancient War

Dein Kontinent ist ausgeblutet, verbrannt und vernarbt. Verwüstet von vergangenen Kriegen liegen die Königreiche der Menschen, Elfen und Zwerge in Trümmern und werden von plündernden Horden heimgesucht. Im Chaos dieser düsteren Epoche erwacht eine neue, schreckliche Bedrohung für die Überlebenden der Kriege. Alle Reiche haben Späher ausgesandt, um diese Gefahr zu finden und zu bannen … doch keiner kehrte von dieser gefährlichen Mission zurück!

Ihr könnt zwischen drei Charakteren wählen, die schon zuhauf in der Videospielgeschichte vorkammen: Ein Krieger, ein Zauberer, ein Elfenbogenschütze.
Ihr metzelt euch mit einer Taste durch das ganze Spiel, selbst der höchste Schwierigkeitsgrad ist zu einfach und es ist schwieriger zu sterben, als den Endboss zu erreichen. Die Bosse an sich sorgen aber immer für einen kleinen Lacher. Einzig positiver Punkt.

Ein weiterer störender Aspekt ist die Kameraführung, denn die existiert nicht. Die Kamera bewegt sich nicht, keinen Milimeter. Darunter leidet der Koop-Modus extrem, denn manchmal sieht man seinen Partner nicht mehr.

Die Grafik ist in Ordnung, keine Wackler oder schwammigen Texturen, aber es wirkt alles wie aus einem Spiel von vor 10 Jahren. Zahlen sind immer wichtig bei einem Hack´n´Slay, jedoch wird man in R.A.W. nicht darauf hingewiesen, was sich nun beim Stufenaufstieg verbessert hat. Die Punkte können auch nicht zurückgenommen werden und somit ist man manchmal frustriert, falls man die Punkte anders hätte brauchen können.