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Spieletest: Mystic Diary – Die Geisterinsel (PC)

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Mystic Diary – Die Geisterinsel (PC)

Mystic Diary steht für zauberhafte Wimmelbild-Adventure. Zauberhaft im wahrsten Sinne des Wortes: Schon im ersten Teil „Der verschollene Bruder“ ging es um Magie und Zauberei. So auch im zweiten Teil der Serie, die allerdings nicht viel mit dem Vorgänger zu tun hat. Und wie man es so aus dem Hause Big Fish Games kennt, zieht auch dieses Spiel die Wimmelbild-Fans wieder in seinen Bann.

It’s Magic…

Nach einer Reifenpanne sitzt unser Held auf der Geisterinsel fest. Ein Haus in der Nähe verspricht Hoffnung, doch da beginnt das Abenteuer erst! Viel hatte man schon von den Magiern Victor und Gustav gehört, die angeblich ein magisches Tagebuch ihr eigen nennen durften. Aber das sind doch alles Gerüchte, Magie gibt es doch gar nicht, oder? Doch! Und uns fällt sogar sofort dieses magische Tagebuch in die Hände! Schnell stellen wir fest, dass wir es nicht mit einem normalen Haus zu tun haben, sondern an jeder Ecke Magie lauert und wir auf Geister treffen, die unsere Hilfe benötigen. Wir machen es uns nun also zur Aufgabe, diese armen Geister (zum Glück mit ihrer Hilfe und der Hilfe von Zauberschriftrollen) zu retten.

Normalerweise kennt man es so, dass Spiele dieser Art verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten. So ist es diesmal bei „Mystic Diary – Die Geisterinsel“ aber nicht. Wir haben also gar keine Wahl und müssen uns in ein nicht ganz so leichtes Abenteuer stürzen. Auch gibt es bei diesem Spiel nicht die altbekannten Hilfestellungen. Natürlich gibt es auch eine Tipp-Bar, aber dadurch bekommt man nicht einfach die Lösung zum aktuellen Problem. Nein, man kann sie lediglich dazu nutzen, ein Item aus dem Inventar darüber zu ziehen, um den Tipp zu bekommen, wo man dieses Item benötigt. Ist natürlich nicht hilfreich, wenn man zu dieser Stelle noch gar nicht kommt oder eben ein bestimmtes Item nicht findet, das man nun aber dringend brauchen würde. Man sieht, der Schwierigkeitsgrad ist hier ein bisschen höher als bei anderen Spielen dieser Art.

„Mystic Diary – Die Geisterinsel“ ist in erster Linie ein Wimmelbild-Spiel, unterlegt mit einer netten Story. An einigen Stellen trifft man auch auf andere Arten von Minispielen, die Wimmelbilder stehen allerdings im Vordergrund. Wimmelbild-Fans werden sich also freuen, dass sie eine Menge suchen dürfen! Leider wiederholen sich viele Wimmelbilder desöfteren, nur andere Gegenstände müssen dann eben gesucht werden. Dabei hätte es in einer Kulisse wie dieser Geisterinsel sicher mehr Möglichkeiten gegeben, verschiedene Hintergründe zu bieten!

Gut, aber es wäre besser gegangen

Grafisch ist das Spiel nett gestaltet. Man darf keine grafische Höchstleistung von einem Spiel dieser Preisklasse erwarten, es reicht aber vollkommen und die etwas gruselige Atmosphäre kommt gut zur Geltung. Allerdings würde man sich an der einen oder anderen Stelle doch ein wenig mehr Animation wünschen.

Der Sound lässt leider auch ein wenig zu Wünschen übrig: Nur zum Beginn des Spiels bekommt man ein kurzes Intro zu sehen (in englischer Sprache mit deutschem Untertitel), danach gibt es keine Sprachausgabe mehr, sondern nur noch Text zu lesen (dieser dann natürlich auf Deutsch). Die Hintergrundmusik ist passend zur Umgebung, allerdings kann sie doch mit der Zeit ein wenig auf die Nerven gehen.

„Mystic Diary – Die Geisterinsel“ ist insgesamt ein solides Wimmelbild-Adventure, das den Fokus auch wirklich auf Wimmelbilder gesetzt hat, doch hätte man ein bisschen mehr aus diesem Spiel heraus holen können. Wer andere Wimmelbild-Spiele aus den Häusern Big Fish Games und Astragon kennt, wird sich wahrscheinlich eine ähnliche Meinung bilden, denn es gab schon einige Spiele, die spannender und netter aufgemacht waren als dieses.

Eingehende Suchanfragen:

Unser Fazit

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Leider kennt man schon bessere Wimmelbild-Spiele aus dem Hause Big Fish Games, allerdings werden sich Fans des Genres auch an diesem Spiel erfreuen können.

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Grafik
             69 von 100 Punkten

Sound
             62 von 100 Punkten

Steuerung
             71 von 100 Punkten

Gameplay
             68 von 100 Punkten

Gesamtwertung
             68 von 100 Punkten
Über den Autoren:
Jana kümmert sich neben dem üblichen Reviews schreiben um einige andere Dinge wie die Charts, die Neuerscheinungen, Redaktionsinterviews und was halt noch so anfällt. Bei Spielen bevorzugt sie MMOs, Rollenspiele, Strategie und Simulationen, ist aber auch für alles andere offen. Nur musikalisch ist sie auf der Rock/Punk/Metal Schiene festgefahren! Alles weitere erfahrt ihr hier: http://www.spielemagazin.de/interviews/10-fragen-an/10-fragen-an-jana-fundner/
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