Im Segment der Landwirtschafts-Simulatoren buhlen der “Landwirtschafts Simulator 2011″ und der “Agrar Simulator” um dieselbe Kundschaft. Den Unterschied machen hier die Lizenzen der Landmaschinen aus, sowie auch bestimmte Funktionen. Im Jahr 2011 konnte der “Landwirtschafts-Simulator 2011″ durch seine fast fehlerfreie Darbietung  den sehr fehlerbehafteten “Agrar Simulator” noch in seine Schranken weisen. Nun aber hat der favorisierte Konkurrent das Nachsehen, da er erst später ein Addon mit dem Titel „Klassiker der Landwirtschaft“ veröffentlicht hat. Ob das später von Astragon herausgebrachte Spiel durch seine große „Reifezeit“ trotzdem überzeugen und wieder einmal den Sieg für sich verbuchen kann, lest ihr hier.

Landwirtschafts Simulator 2011: Klassiker der Landwirtschaft

Durch die Erweiterung neu im Spiel sind viele historische Landmaschinen wie zum Beispiel von Deutz, Fahr, Schlüter und Bucher. Ansonsten gesellen sich auch noch zahlreiche Anbaugeräte wie Sämaschinen, Pflüge und Mähwerke dazu. Leider spendiert der Entwickler keine neue Karte auf der wir unser historisches Landwirtschaftsdasein aufbauen können.

Deshalb müssen wir einfach ein neues Spiel auf einer schon vorhandenen Karte anfangen oder die hinzugefügten Fahrzeuge einfach im bestehenden Spiel kaufen und nutzen. Viele Neuerungen ergeben sich dabei allerdings nicht, außer das alles älter aussieht und länger dauert.

So sind verständnisvoll die Traktoren viel langsamer und die Arbeitsgeräte weisen eine zu geringe Arbeitsbreite auf. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass das Spiel durch den nun langsameren Spielablauf an Reiz verliert. Sondern eher, dass sich keiner alte und zumeist auch nicht viel billigere Maschinen kauft, wenn er doch auch mit nicht viel teureren neueren Maschinen arbeiten kann, die zudem noch schneller die Arbeit erledigen und den Hofaufbau beschleunigen.

Wenn der Entwickler hier vielleicht eine neue Karte mit entwickelt hätte, in der explizit nur historische Landmaschinen verwendet werden können und der Spielablauf darauf ausgerichtet ist, wäre alles kein Problem. So bleiben aber die alten Fahrzeuge nur schmückendes Beiwerk und finden höchstens am Spielstart noch Verwendung.

Wenn die Motoren dann aber einmal richtig röhren, macht auch das Spiel mit den historischen Landmaschinen Spaß. Man trifft auf sehr detailverliebt nachgebaute Fahrzeuge mit einem ordentlichen Motorengeräusch. Ebenso kann man auch die Ausführungen der Anbaugeräte loben.

Grafik und Sound

Technisch rangiert das Spiel in der Liga des Hauptspiels. Die Motoren und sonstige Geräusche klingen charakteristisch gut und die Fahrzeuge sind mit vielen Einzelheiten bestückt.

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