Wer immer schon einmal ohne viel Schweiß zu vergießen ein Holzfäller sein wollte, der kann sich den neuen Holzfäller Simulator 2013 ansehen. Die Betonung liegt auf „kann“. Denn besonders empfehlenswert ist das nicht.

Lange Wege

Ein Tutorial gibt es nicht. Es besteht aus schlecht aufgelösten Videos die man auch nicht vergrößern kann. Also hinein ins Spielgeschehen:

Man startet vor einem Haus, eine Kettensäge in der Hand, die zumeist im Boden versinkt und soll als ersten Auftrag gleich mal ein paar Bäume fällen. Auf einer Minikarte rechts oben auf dem Bildschirm sind diese eingezeichnet. Anfangs ist der Weg dorthin mühsam zu Fuß zu bewältigen, später kann man sich allerlei Fahrzeuge kaufen.

Gelegentlich kann es passieren, dass man einfach von der Karte fällt. Dann sieht man Bäume und die gesamte Spielwelt von unten und muss ein neues Spiel starten. Das ist zugegebener Weise unfassbar und kommt nur bei allerschlechtesten Spielen vor.

Langweiliges Baumfällen

Die Markierung, der zu fällenden Bäume auf der Minikarte ist nur sehr grob. Doch sind die Bäume zusätzlich einzeln mit einem Ring markiert und in der Luft schwebt ein Pfeil, der aber nur wenig mit der Position der Bäume zu tun hat.

Nach langem Anlauf zur Stelle und dem mühsamen Finden des Baumes gilt es die richtige Position vor dem Baum zu finden und dann die Space-Taste zu drücken. Das eigentliche Fällen geschieht dann (mit kaum Holzspäne) vollautomatisch. In einer Ansicht von oben sieht man den Baum fallen, den Spieler jedoch nicht. Ist der Baum zu Boden gefallen, wird er auch automatisch entastet, was daraus besteht, dass alle Äste einfach von selbst abfallen.

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