Tatü-Tata, die Feuerwehr ist da

Der Flughafen Feuerwehr Simulator 2013 führt den Spieler raus aus dem Wohnzimmer und rein in die Welt der Feuerbekämpfung. Als Arbeitsplatz betritt man einen vielbesuchten Flughafen, wo es darum geht diverse Aufgaben zu erledigen. Was die Gefahrenklasse angeht, trifft man nicht aber nur auf riesige Brände, die es mit Hilfe der verschiedenen Feuerwehrwagen zu löschen gilt, sondern auch auf simple Tätigkeiten, wie die Inspizierung von Sicherheitszäunen. Damit man aber nicht ganz aufgeschmissen ist, gibt es gleich zu Beginn des Spiels ein kleines Tutorial, welches den Spieler mit einigen Erklärungen in die Materie einführt.

Die Spannung ist wohl schon weggeflogen

Was in der Theorie nach einer interessanten Spiel-Idee klingt, ist in der Realität jedoch nur wenig unterhaltsam. Denn selbst das größte Feuer ist Dank des einfachen Schwierigkeitsgrades schnell gelöscht. Überraschungen oder geskriptete Sequenzen, die das Geschehen ein wenig auffrischen könnten, sucht man vergebens. Stattdessen trifft man tagein, tagaus immer wieder auf die gleichen Szenarien, was sehr schnell für Langeweile beim Spieler sorgen wird.

Abgesehen von den Fahr-Missionen bewegt man sich hauptsächlich in der klassicher Ego-Perspektive durch die Gegend. Weil aber die Passanten, als auch die Mitarbeiter meist aber nur seelen- und gedankenlos durch die Hallen laufen, kommt nur selten wahres Flughafen-Feeling auf. Immerhin ist die Steuerung relativ leicht zu Erlenen, wodurch man schnell sämtliche Manöver innehat.

Grafik und Sound

Ebenso eintönig ist die grafische Präsentation des Spiels ausgefallen. Während sich die Struktur des Flughafen wenigstens noch ein bisschen realitätsnah präsentiert, fallen insbesondere die miserablen Feuer, Flugzeug- und Personentexturen ins Auge. Ironischerweise kommt es selbst bei einem starken PC hin und wieder zu Einbrüchen der Framerate-Rate, was der verunglückten technischen Umsetzung zuzuschreiben ist.

Und leider gibt es auch nichts positives zu der akustischen Seite des Spiels zu Berichten, was nicht nur an den gelangweilten Synchronstimmen liegt, sondern auch an der miserablen Hintergrundmusik, die im Laufe der Missionen einsetzen und nur bedingt zum Geschehen passen.

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