Neun Absolventen des Teilmasterstudiengangs „Games“ präsentierten gestern an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg ihre Abschlussarbeiten. Aufgeteilt in zwei Teams zeigten die Studierenden des „Games Master“ anwesenden Kommilitonen, Dozenten und Vertretern der lokalen Games-Branche die Prototypen ihrer beiden Games „Chained“ und „GroundPlay“. Besonders die Vertreter der Industrie schauten sich die Studienarbeiten ganz genau an. In der Gamesmetropole Hamburg mangelt es aktuell an qualifizierten Fachkräften, um die rund 500 offenen Stellen zu besetzen. Ebenfalls präsentierten Studierende aus dem Bachelorstudiengang Media Systems vor den rund 250 Teilnehmern aktuelle Spieleprojekte.

Mit dem Masterteilstudiengang „Games“, eine Spezialisierung des Masterstudiengangs „Zeitabhängige Medien – Sound, Vision, Games“, hat Hamburg seit 2010 ein Ausbildungsprogramm, das die Absolventen optimal auf den Brancheneinstieg vorbereitet. Praxisnähe wird im gesamten Studium durch die Zusammenarbeit mit Hamburger Spieleentwicklern praktiziert. Die Studierenden wurden in drei Studiensemestern von Professoren der HAW Hamburg und Lehrbeauftragten aus der Industrie betreut und konnten die anwesenden Vertreter der Branche mit hochqualitativen Spieleprototypen überzeugen.

„Wir kennen den steigenden Fachkräftebedarf der Branche in Hamburg sehr genau. Daher ist es uns wichtig, ein praxisnahes Ausbildungsprogramm zusammen mit der HAW Hamburg zu fördern und freuen uns über das durchweg positive Feedback“, so Achim Quinke, Projektleiter von gamecity:Hamburg.“

Prof. Gunther Rehfeld, Professor für Grafik und Bildbearbeitung an der HAW ergänzt: „Im Rahmen des „Games Master“ ermöglichen wir es unseren Studierenden schon während des Studiums, Kontakt zur Branche aufzunehmen. Das Gamecitylab und regelmäßige Branchentreffs sind ideale Gelegenheiten zum Austausch mit der Industrie. Besonders stolz sind wir darauf, dass alle unsere letztjährigen Absolventen den direkten Brancheneinstieg geschafft haben. Für die neun Absolventen eröffnen sich somit optimale Karrierechancen.“