Preview: Bahngigant (PC)
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“6:00 Uhr, der Wecker klingelt. Verschlafen! So ein Mist jetzt muss alles schnell gehen: Zähne putzen anziehen und auf zum Bus der dann zur Bahnstation des kleinen Vorortes “Hinterwaldhausen” fährt. An dem hübschen ländlichen Bahnhofsgebäude dann ab in den Pendler und… Oh nein! Der Zug verspätet sich!” …Moment mal!? Was bitte? Der Zug sollte doch um Punkt 6:30 abfahren. So ein murks. schnell mal das Bahnsteigmenü gecheckt und siehe da… Nichts. Hier ist alles richtig eingestellt. Ok dann muss es am Zug liegen. Den Zug auf der riesigen Karte herausgesucht, er steht an einem Güterbahnhof beim Hafen, die Cockpitansicht angeklickt und schon wird klar wo der Hund begraben liegt! Oder nicht? Komplexität der Neuzeit Der „Bahngigant“ oder A-Train9 wie es bei vielen Kennern der Serie eher bekannt sein wird, ist keine einfache Wirtschaftssimulation. Bei weitem nicht! Aber das will das Spiel aus dem Land der aufgehenden Sonne (Japan) auch gar nicht sein. „Bahngigant“ ist die erste deutsche Portierung der in Japan schon seit 1985 erfolgreichen A-Train Serie und die ist vor allem für ihre Komplexität bekannt. Die am Anfang geschilderte Situation hat man zwar erst im fortgeschrittenen Spiel zu erwarten aber Spaß an Micromanagement und ein gutes Gedächtnis sind Voraussetzungen um mit „Bahngigant“ warm zu werden. Busse, LKW, Züge und Flugzeuge Eigentlich geht es im Bahngiganten nicht um Eisenbahnen, es geht viel mehr um Alles was in einer Großstadt zu finden ist. Der Spieler muss während seiner Spielstunden Gleise legen, Straßen teeren, Gebäude aller Art bauen, die Finanzen im Blick halten und nebenbei noch Vergnügt werden. Letzteres schafft die Wirtschaftssimulation aber doch sehr gut denn allein wenn die riesigen Karten einfach nur betrachtet wird schmilzt einem das Herz dahin vor lauter Schönheit, wenn dann alles noch aus dem eigenen Betonmischer entstammt ist die Freude an dem Anblick der HD Grafiken um so größer. „Siehst du da hinten die Magnetschwebebahn? Das war mal alles Gras!“ Im Bahngiganten wird aus einer großen flachen Landschaft im laufe der Spielstunden und Tage eine blühende Metropole mit Vororten, Erholungsgebieten und Industriegebieten. Das alles passiert aber nicht von jetzt auf gleich. Nein. Vorher hat der Entwickler die Arbeit gesetzt. Bevor ein Gebiet entsteht muss es mit Gütern beliefert werden, diese weißen Kisten werden von LKW und Güterzügen über die Karte transportiert und erzeugen so Kosten und Umsatz. Aus den Weißen Kisten entstehen dann erst kleinere Häuser die sich dann Tag um Tag und Jahr um Jahr zu neuen Gebäuden entwickeln oder auch nicht – Je nach dem ob weiter Güter geliefert werden oder eben nicht. Dadurch bekommt die Metropole ein Gesicht, welches der Spieler indirekt beeinflusst und wenn der erste Wolkenkratzer gebaut wird kann jener sich zurücklehnen und sich auf die Schulter klopfen, denn bis dahin hat er Fahrpläne optimiert, Personenzüge und Busse überprüft und umgeleitet, Immobilien gebaut, ge- und verkauft und dabei ständig die Finanzen im Blick gehabt. TUUUT! „Als der Pendelzug dann endlich in den Bahnhof von „Hinterwaldhausen“ einfährt und bestiegen wird zischt er auch schon Richtung „Metropoldorf“ wo er an dem Hochbahnhof „Fusionskraftwerk Sonnenglück“ hält und den Umstieg zur U-Bahn ermöglicht. Oha! Schon 10:15 die U-Bahn müsste gleich kommen! Nur zwei Minuten später fährt im Untergrund auf Bahnsteig 1 die U-Bahn ein und 10 Sekunden später schon weiter. Im Untergrund ist es natürlich schwer die Lichter der Großstadt „Big Town“ zu sehen aber sie sind da. Das weiß jeder der die U-Bahn fährt.“ Derjenige mit der Maus in der Hand braucht schon viel Fantasie um sich in die Fahrpläne hineinzuversetzen, aber es lohnt sich. Die Züge und Transportmittel können zwar auch ohne Konkreten Fahrplan arbeiten. Gezieltes hochzüchten von Wohn- und Gewerbegebieten ist so aber schwer. Denn wenn nur ein mal am Tag, Mittags in „Hinterwaldhausen“ ein Zug hält wird höchstens die Schulklasse 4A der Hinterwalddorf-Schule einsteigen und nicht die tüchtigen Arbeiter die morgens um 6 zur Arbeit in den Wolkenkratzern müssen. Schlaue Städteplaner lassen morgens also Viele Pendler mit langen Zügen fahren und stellen der Klasse 4A einen Bus neben den Bahnhof – der ist Kosteneffizienter und seien wir mal ehrlich: Die fahrt über die Landstraße in den Bergen ist eh viel schöner als durch den U-Bahntunnel. Eingehende Suchanfragen:
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Unser Fazit
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Der „Bahngigant“, oder besser A-Train9 ist ein Spiel was Stunden frisst aber einem auch einiges wiedergibt! Gerade die sich selbst entwickelnde Stadt ist um einiges dynamischer als die des all Time Klassikers SimCity. Aber Spaß an Wirtschaftssimulationen sollte man schon haben! Jetzt bei Amazon bestellen und die Autoren dadurch unterstützen! Danke! Grafik |













