Sind Sie es auch leid zu warten? Hat Ihr neuester Downloadrausch in der Freeware–Schublade mal wieder allzu arge Spuren an Ihrem Desktop hinterlassen? Ok, die diversen unnötigen Verknüpfungen sind schnell geordnet oder gelöscht, aber was passiert eigentlich mit dem System? Wird man wohl je wieder die Leistung haben die einem beim ersten Start einmal zur Verfügung stand, fragt man sich. Das System neu zu installieren, das wird helfen…!

So, oder so Ähnliches wird sich wohl tagtäglich vor deutschen Rechnern abspielen. Der clevere User jedoch wird sich helfen lassen, statt sich die Arbeit einer kompletten Neuinstallation zu machen. Wie so eine Hilfe aussehen kann, das zeigen uns auch in diesem Jahr wieder die Entwickler aus dem Hause TuneUp. Mit über 400 internationalen Awards in der Kategorie der Systemoptimierungstools holt man sich mit TuneUp Utilities 2012 den Marktführer ins Haus. Das Programm optimiert fast automatisch sämtliche Systemprozesse. Je nach Einstellung werden die Leistungen bei Spielen und Programmen deutlich gesteigert, oder mit Hilfe des Turbo das letzte Quäntchen Leistung aus dem PC herausgeholt.

Auch dieses Jahr liegt uns die neueste Version des beliebten Tools zum Test vor. Hier die Neuerungen zur 2011er Version im Überblick:

  • TuneUp Economy Mode
  • Automatik des TuneUp Program Deactivator
  • Überarbeitete Benutzeroberfläche

Als innovativen Aufhänger bietet TuneUp dem Nutzer dieses Jahr den Economy Mode und nimmt so die Zielgruppe der Note- und Netbook – User ins Visier. Der Modus verwaltet hauptsächlich den Energiehaushalt des Gerätes und schaltet unnötige Hardware, Programme oder Netzwerkdienste ab, was sich dann durch längeren Akkulaufzeiten bemerkbar macht. Natürlich geht dieses Laufzeitplus mit Leistungsdefiziten einher. Wer schon einmal in einem überfüllten Abteil eines Regionalzuges auf die Suche nach der nächsten Auflademöglichkeit gegangen ist wird wissen, dass das Abstriche sind, die mobile Nutzer allzu gerne in Kauf nehmen. Zur Einstellung stehen einem drei bequeme Möglichkeiten zur Verfügung: Maximale und mittlere Energieeinsparung, sowie die Möglichkeit Dienste und Hardware manuell auszuschalten.

Der Programm Deactivator an solches stellt keine Neuerung dar, da dieser bereits in der 2011er Version im Repertoire enthalten war. Rückblickend sei kurz erwähnt, dass es sich auch hier um ein Tool zu Leistungssteigerung handelt. Dieses beinhaltet, die Möglichkeit selten verwendete Programme auszuschalten, statt sie deinstallieren zu müssen und trägt somit besonders zur Performance des Systems bei. Programme, auch wenn sie nicht gestartet wurden, haben trotzdem Prozesse im Hintergrund laufen. Vergleichbar mit einem Fernseher, der auf Standby geschaltet ist und trotzdem Strom verbraucht. Neu hinzugekommen ist jedoch die Automatik. TuneUp Utilities schaltet jetzt, nachdem der User ein aktives Programm geschlossen hat, sämtliche dazugehörigen Prozesse automatisch ab und setzt so zusätzliche Systemperformance frei.

Einem leichten Facelifting haben die Entwickler der Benutzeroberfläche unterzogen. Hier wurde allerdings hauptsächlich an der Optik gearbeitet. Das Menü, das ohnehin schon äußerst benutzerfreundlich gestaltet war, hat jetzt einen zeitgemäßen stylischen Look bekommen, ohne dabei Übersichtlichkeit zu verlieren. Hinzugekommen sind schnelle Zugriffsmöglichkeiten auf den Economy- und den bekannten Turbo – Modus.

Natürlich sind auch die bewährten Funktionen, wie die „1 – Klick – Wartung“ und die automatische „Live – Optimierung“ auch dieses Jahr wieder dabei. Letztere tragt durch verkürzte Aufruf- und Ladezeiten nicht unwesentlich zur besseren Systemstabilität und zur schwindenden Frustration des Users bei.

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