Es gibt viele Videoschnitt-Programme auf dem Markt, Unterschied ist der Preis und die Leistung. Mit dem neuen “Power Director 10″ verspricht CyberLink mehr von allem. Mehr? Ja mehr! Mehr Leistung, mehr Performance, einfach mehr. Was das genau heißt, erfahrt ihr in unserem Testbericht zum “Power Director 10″!

Einfachheit

Tools müssen einfach sein, intuitiv und das tun, was sie tun sollen! Im Fall des “Power Director 10″ wollen wir unsere Videos bearbeiten. Nach der Installation des Tools erhalten wir zwei neue Symbole auf dem Desktop. Einmal den Aufruf für den “Power Director” und ein separates Soundbearbeitungsprogramm – “Wave Editor”. Nach einem Doppelklick auf das Symbol des PD10 (Power Director 10) öffnet sich eine Abfrage. Hier hat man die Auswahl auf alle Funktionen des Videoschnitts zuzugreifen mit all seinen Raffinessen, einen Assistent – der den Nutzer mit wenigen Mausklicks zu einem fertig produzierten Video verhilft und einen Dia-Show Aufruf. Ob man nun alle Funktionen nutzen will oder mit dem Assistenten arbeiten möchte, ist völlig dem Nutzer überlassen, denn  – und das ist das Schöne am “PD10″ -  das Programm ist einfach aufgebaut und intuitiv, so dass man es ohne Vorwissen nutzen kann. Mit seinem vier Programm Tabs: Aufnahme, Bearbeitung, Produzieren, Disc erstellen, sind alle Funktionen dort, wo man sie vermuten lässt und logisch gegliedert.

Ein Anwendungsbeispiel

Zum Testen des “PD10″ nahmen wir ein Let’s Play Video auf. Man kann auch direkt mit dem “PD10″ aufnehmen, ob nun eine externe Quelle, wie zum Beispiel eine Webcam oder eine Full HD Kamera, Speicherort bestimmen und direkt im Tool aufnehmen.
In unserem Beispiel nahmen wir mit “FRAPS” auf und hatten fünf .avi Files, eine separate aufgenommene MP3 Tonspur und noch ein Intro im .wmv Format. Unter Bearbeitung importieren wir die verschiedenen Media Formate und schieben diese, Begriff Drag&Drop, auf die Spur. Sofort analysiert der “PD10″ die Files und bereitet diese für eine erste Voransicht vor. Hier lassen sich nun Effekte – nahezu 200.000 Effekte (die zum kostenlosen Download bereit stehen) – einfügen. Die Tonspur haben wir davor mit dem mitgelieferten Soundprogramm bereits bearbeitet, wie Ton Qualität etwas verbessert, eventuell auch die Frequenz etwas verändert.
Dank der einfachen Handhabung geht die Bearbeitung leicht von der Hand, die weiterentwickelte True Theatre Technology unterstützt den Videomacher beim Feinschliff und gleicht hell / dunkel Unterschiede aus und poliert ihre SD- Aufnahme zu HD- Aufnahme . Weiter zum Reiter “Produzieren”, hier legen wir uns auf eins der unterstützten Formate  - in dem Fall wählen wir ein mpeg Format aus und beginnen das Rendern. Die True Velocity 2 Parallel Engine rendert das Video sehr schnell in das gewünschte Format. Nun wäre das Video fertig auf der Festplatte, nur “PD10″ kann noch mehr! Denn unter dem Reiter “Disc erstellen” kann man nun das Video auf DVD, Blu-Ray oder weitere Formate brennen, inklusive DVD Menü, das man nach Wünschen bearbeiten kann. Oder soll das Video nur zu Youtube hochgeladen werden? Auch das kann man automatisch gleich mit machen! Alles aus einer Hand, von der Aufnahme bis zum sehenswerten Endergebnis auf Youtube. Bis auf die Renderzeit, können so in minutenschnelle Videos in einer sehr guten Qualität produziert werden.

Überzeugend!

Der “Power Director 10″ besticht in seinen Möglichkeiten und bedient den Anfänger sowie den semiprofessionellen Videomacher mit seinen Funktionen und Möglichkeiten. Gerade die Usability macht den “PD10″ als Programm der Wahl so überzeugend! Ob nun schlichte Videos, oder aufwendige und effektreiche 3D Produktionen: man hat alles in einem Tool vereint und kann seinen Wünschen, seiner Kreativität und seinen Ansprüchen freien Lauf lassen! Preis-Leistung stimmen hier auf jeden Fall und ein besseres Tool, das unter 100€ liegt und diese Funktionen bietet, bei der anwenderfreundlichen Handhabung, muss erst einmal gefunden werden!

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