Sid Meier's Ace Patrol: Pacific Skies (PC)


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Cover

Eine kleine Luftschlacht für zwischendurch? Das verspricht „Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies“, der inzwischen zweite Teil der Casual-Strategiereihe. Heiße Dogfights zwischen Propellermaschinen sind hier an der Tagesordnung – ein gesundes Maß an Fantasie vorausgesetzt. Denn „Pacific Skies“ ist keine Augenweide, kann aber ein durchdachtes Gameplay vorweisen. Reicht das, um Erfolg zu haben?

Willkommen in Pearl Habor

Das Spiel unternimmt wenig Anstrengungen, in die Geschichte von „Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies“ einzuführen – im Grunde geht es direkt nach zwei langweiligen Tutorialmissionen in die erste Missionsreihe. An Bord einer oder mehrerer Propellerflugzeuge gilt es, den Feind am Erreichen bestimmter Missionsziele zu hindern oder ein eigenes Missionsziel zu erreichen. Gespielt wird aus der Vogelperspektiven und – ganz ungewöhnlich – nicht in Echtzeit, sondern in Runden wie beispielsweise in „Civilization“. Die zuerst übersichtlichen Dogfights werden in der Zeit jedoch immer komplexer. Denn nach jeder Mission erhalten die Piloten neue Fähigkeiten, die die Manövrierfähigkeit immens verbessern. So sind zu Beginn nur wenige einfache Befehle möglich, später kommen komplexe Befehle wie „Rolle“, „Salto“ oder „Trudeln“ dazu, die entweder dazu dienen, sich schneller über die Karte zu bewegen, oder aber auch, um einen besseren Schusswinkel auf die gegnerischen Flugzeuge zu bekommen. Nach dem lahmen Tutorial ist das Ausmanövrieren der gegnerischen Flugzeuge ein kleines Highlight und geht nach kurzer Übung schnell von der Hand.

Erstaunlich vielschichtig 

Besonders wichtig ist es bei „Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies“, dreidimensional zu denken. Denn die Flugzeuge können auf verschiedenen Höhenstufen fliegen. Welche möglich sind, entscheiden in erster Linie die Flugzeugart und die Fähigkeiten des Piloten. Durch höhere Flüge werden neue Manöver möglich und der Gegner kann waghalsig überflogen werden, was mehr Schaden an deren Maschinen verursacht. Dadurch wird das gesamte „Kampfsystem“ erstaunlich vielschichtig – aus den anfänglich fünf bis sechs Möglichkeiten werden dann sehr schnell 10 oder mehr, die kontextabhängig auf der Karte angezeigt werden. Dann spielt „Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies“ all seine Trümpfe aus und macht sogar Neulingen Spaß. Und mit zwei kompletten Fraktionen (USA und Japan) mit verschiedenen Flugzeugen im Hangar ist Langzeitmotivation vorprogrammiert.

Präsentation mangelhaft

Leider kann die Präsentation des Spiel mit dem überraschenden Spielspaß überhaupt nicht mithalten: Die Grafik ist maximal als rudimentär und zweckmäßig zu beschreiben, während der Sound auf geringes akustisches Feedback bei Angriffen, Flugmanövern oder Menüeingaben beschränkt ist. Dazu passend verdient das Optionsmenü seinen Namen nicht: Es gibt keine Detailsstufen und nicht einmal ein richtiger Vollbildmodus ist integriert, sodass Besitzer eines 16:9-Bildschirms mit der Fensterdarstellung zufrieden sein müssen. Die sonstige Präsentation schwankt zwischen Comic-Grafik und angedeutetem Realismus. Auch die Menüs sind karg und uninspriert, erfüllen jedoch ihren Zweck. Ein wenig abmildernd wirkt der günstige Preis von nur 5 Euro, der bei Steam für „Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies“ fällig wird.

Fazit

Unsere Wertung zu Sid Meier's Ace Patrol: Pacific Skies (PC)
 Wertung 60 von 100 Punkten


"Das spaßig Gameplay haut "Sid Meier's Ace Patrol: Pacific Skies" aus dem Gröbsten heraus - für ein Casual-Spiel ist es erstaunlich komplex und macht über weite Strecken Spaß, auch wenn das Szenario über dem Pazifik absolut austauschbar ist. Der geringe Preis macht auch kein schlechtes Gewissen."


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Grafik
30
Sound
16
Gameplay
80
Steuerung
59
Gesamtwertung
60

Produktinformationen

Informationen zu Amazon.de Box mit Geschenkkarte
Titel Amazon.de Box mit Geschenkkarte
Erscheinungsdatum 2012-01-01
Publisher Amazon EU S..r.l.
Genre Amazon.de Geschenkgutscheine
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*Alle Angaben ohne Gewähr.

Über den Autor

Michael
Michael ist ein 25-jähriger Wirtschaftsinformatiker aus dem schönen Rheinland. Das Computerspielen wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, als Befehle wie "cd Spiele" und "dir" noch alltäglich waren. Auch für die klassischen 8- und 16-Bit-Konsolen konnte er sich immer begeistern. Seine Lieblingsgenres sind Ego-Shooter und Strategie, aber ein Blick über den Tellerrand ist immer drin.

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