Merrimack – The Acausal Mass

Wer noch nicht ahnt, welche Musikrichtung die Mannen von “Merrimack” sich verschrieben haben, der muss nur einen Blick auf deren Domain werfen: http://merrimack.satanslegions.com/ – Nun denn: Lasset uns Pentagramme an die Wände ritzen und die Kreuze umdrehen: Es ist mal wieder Zeit, dass wir uns ein Black Metal-Album anhören, diesmal wie gesagt von “Merrimack” mit deren neuem Album “The Acasual Mass”, welches am 22.06.2012 in CD-Stores und direkt an der Höllenpforte erstanden werden kann. Die Herren Perversifier, Daethorn, Blastum, A.K. und Vestal (herrliche Namen, überlege noch, welcher davon wohl für meinen eventuellen Nachwuchs in Frage kommt) liefern solide Death Metal-Qualität ab, die einige nette Highlights zu bieten weiss (z.B. “Gospel of the Void”). Auf das infernalische Gegrunze des Frontmanns muss man natürlich stehen, wer damit aber kein Problem hat, könnte auf seine Kosten kommen.

Wertung: 75 von 100 Punkten

Fear Factory – The Industrialist

Bereits diese Woche, am 01. Juni, veröffentlichen die Mannen von “Fear Factory” ihr neuestes Werk mit dem schicken Titel “The Industrialist”. Schon der Name verrät, dass man sich musikalisch nicht allzu sehr umgewöhnen muss. In der Tat bleibt sich die Industrial-Metal-Band aus Los Angeles rund um Mastermind Burton C. Bell treu und zwar sowohl musikalisch wie auch textlich. “Wie immer” geht es um den Konflikt Mensch gegen Maschine, untermalt von massivem Einsatz von Double-Bass-Stakkatos. Präzise wie ein Uhrwerk, geradlinig wie ein Schnellzug, martialisch wie Fear Factory…

Wertung: 80 von 100 Punkten

The Murder of my Sweet – Bye Bye Lullaby

Die schwedische Symphonic-Metal-Band “The Murder of my Sweet” ist hierzulande vielleicht noch nicht so bekannt, das dürfte sich nach dem Debut-Album “Divanity” mit dem nun veröffentlichten Nachfolger “Bye Bye Lullaby” allerdings zunehmend ändern. Mit ihrem Cinematic Rock, sprich unter massiven Einsatz von Streichern und Synthies, liefert die Band rund um die bildhübsche Frontfrau Angelica Rylin einen interessanten Nachfolger ab. “Einerseits sind wir düsterer geworden, andererseits aber auch kommerzieller.” sagt Rylin über das neue Album – und es stimmt. So kontrovers das auch klingen mag. Freunde von “Evanescence” oder “Within Temptation” dürfen ruhig mal ein Ohr riskieren.

Wertung: 82 von 100 Punkten