Bei “Pride of Lions” musste ich ehrlicherweise zunächst um die Ecke denken. Da gab es doch mal ein Album von “White Lion” und das hieß doch “Pride”. Ist zwar schon eine Weile her, aber die Hirnwindungen führten zunächst in diese Richtung. Das wars dann aber auch schon mit den Querverbindungen, denn eigentlich hat das neue Album “Immortal” weniger etwas mit den “entfernten Verwandten” rund um Mike Tramp und Vito Bratta zu tun.

Pride of Lions – Immortal

Das Album das via Frontiers Records am 21. September 2012 erscheint liefert geradlinigen Classic Rock. Die Gitarren sind rough, dazu gesellen sich ein paar Pianos und der kraftvolle Gesang von Toby Hitchcock. Journey, Toto, Survivor – das waren die goldenen Zeiten des Melodic Rock und das sind dann auch die Namen, die bei einem Vergleich bemüht werden müssten, denn “Pride of Lions” schlägt in genau diese Kerbe.

Jim Peterik, Gründungsmitglied der legendären 80er-Jahre-Supergruppe Survivor, gründete mit “Pride of Lions” einen würdigen Nachfolger. Und so verwundert es nicht, dass man hier und da auch ein bisschen “Survivor” heraushören kann. Immerhin war Peterik beim Songwriting wieder fleissig:

“After producing and writing the songs for Jimi Jamison’s wonderful 2009 release, Crossroads Moments, I needed a minute or two to get me juices back flowing in the direction of writing a great new Pride Of Lions record. When Toby decided to do his solo album, this was the perfect time for reflection. Once I started writing, the flood gates just opened up. I feel this is the cd to put POL on the map once and for all”.

Tracklist

Immortal
Delusional
Tie Down The Wind
Shine On
Everything That Money Can’t Buy
Coin Of The Realm
Sending My Love
Vital Signs
If It Doesn’t Kill Me
Are You The Same Girl
Ask Me Yesterday

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