„Just like a Pill“, „Family Portrait“, „Get the Party started“, „Who knew“, „So what“, „Funhouse“… Das sind nur einige der Titel, die aufzeigen, wie vielfältig Pink ist. Mal rockt sie die Bühne, powert mitgröhlverdächtige Hits hinaus, mal ist sie ganz sanft und sozialkritisch. Pink begeistert nun schon seit mehr als 10 Jahren ihre Fans mit diesem Facettenreichtum und erfreut eben diese nun endlich nach vier Jahren wieder mit einem neuen Album: „The Truth about Love“. Dieses ist in Deutschland auch sofort auf Platz 1 der Charts eingestiegen, da mussten wir natürlich auch rein hören!

Album Nummer 6 ist nun also erschienen. Das allererste namens „Can’t take me home“ konnte damals im Jahr 2000 kaum einen deutschen Zuhörer begeistern, erst mit dem zweiten Album „M!ssunderztood“ wurden dann auch die Herzen der deutschen Fans erobert. Und dann landeten ihre drei Nachfolger-Alben alle auf Platz 1 oder 2. Und auch diesmal hat sie es wieder geschafft: Von 0 auf 1! Aber irgendwie war das absehbar, oder? Schließlich war die erste Singleauskopplung „Blow me (one last kiss)“ ebenfalls schon ein Erfolg und thronte wochenlang auf Platz eins der deutschen Airplay-Charts. Wer Pink aber kennt, der weiß, dass ihn oder sie nicht nur Songs, die ähnlich wie diese Single klingen, auf dem Album erwarten. Nein, Pink zeigt abermals Vielfalt und überzeugt mit 13 neuen Songs, die sich größtenteils rund um das Thema Liebe drehen (passend zum Albumtitel).

So startet die musikalische Liebeserklärung mit dem tanzbaren Song „Are we all we are“, dessen Refrain schon ein wenig hymnenartig daher kommt und auf alle Fälle zum Mitsingen einlädt. Weiter geht es mit der bereits bekannten Singleauskopplung „Blow me (one last kiss)“, gefolgt von der gefühlvolleren Nummer „Try“, die sogar ein wenig zum Nachdenken anregt. Noch besser wird es dann aber mit der Nummer „Just give me a reason“ feat Nate Ruess, bei der Pink zeigt, was für eine powervolle Stimme in ihr steckt! Wiederhörwert extrem hoch!

Damit wir aber nicht zu nachdenklich werden und ganz in den Balladenhimmel abdriften, folgt die poppige Nummer „True Love“ mit typischen Pink-Aussagen wie „You’re an asshole but I love you“. So kennen und lieben wir Pink! Also ebenfalls ein Song, der Hitpotential hat und den wir uns gerne immer wieder anhören werden! Und genauso gut geht es weiter! „How come you’re not here“ – ebenfalls ein Song, der rockt und süchtig macht!

„Slut like you“ folgt dem Ganzen als Song Nummer 7. Irgendwie klingt dieser Song stellenweise wirklich zuckersüß, aber achtet man auf den Text, merkt man schnell, dass Pink hier am Start ist. Hatten wir schon erwähnt, dass dieses Album mehrere Titel mit Hitpotential hat? Tja, dieser gehört ebenfalls dazu.

Kommen wir nun zum namensgebenden Album-Titel „The truth about love“. Diesen Song muss man sich einfach selbst anhören, hier geht Pink mal einen etwas anderen Weg, der aber verdammt gut gelungen ist! „Beam me up“ ist dann wieder eine der sehr ruhigen Nummern, die uns nicht zu 100% überzeugen könnte, die aber wieder einmal Pink’s hervorragende Stimme zeigt.

Bei „Walk on Shame“ geht’s dann wieder poppiger zu, hier zeigt sich weider die Pink von früher, eine Nummer, die auch auf ihrem zweiten Hitalbum hätte sein können. Für ihren nächsten Track „Here comes the weekend“ hat sie sich berühmte Unterstützung geholt. Niemand geringeres als Eminem rappt hier seinen Teil dazu.

„Where did the beat go?“ ist dann der einzige Song, den sich Pink gerne hätte sparen können, uns gefällt dieser leider so gar nicht. Aber nicht schlimm bei 12 Titeln, die ansonsten überzeugen können! Ausklingen lässt sie ihr sechstes Album dann mit der Ballade „The great escape“. Zurück lehnen, zuhören, genießen! Pink zeigt auf ihrem neuesten Album mal wieder, was in ihr steckt!

Fotocredit: Andrew Mcpherson

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