Achtung, es folgt ein Quiz: Wie heißt die Stadt in Italien, welche bekannt ist für Mode und mehr? A) Aprilstaat, B) Mailand, C) Junimark, D) Oktoberzone… Richtig, die Antwort ist selbstredend B) Mailand. Mailand hat aber nicht nur Mode zu bieten, sondern auch gute Musik. La Blanche Alchimie machen seit 2007 gemeinsam Musik und haben bereits ein Album auf dem Markt. “Galactic Boredom” ist nun der zweite Versuch, die lüsternen Musikmengen zu begeistern, mit ihrer Kunst zu verzaubern, der Magie der verschiedenen Töne freien Lauf zu lassen. Ich will es an dieser Stelle einmal vorweg nehmen: Ich bin restlos begeistert von diesem Album, von diesem Duo, von ihrer Musik. Der Zauber hat mich in seinen Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Und das ist auch verdammt gut so. Aber lest selbst, warum dieses Album ein absoluter Pflichtkauf ist.

Weiße Alchemie gegen galaktische Langeweile

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie auf unserer auditiven Erlebnistour. In den folgenden knapp 40 Minuten, die sich auf 10 Tracks aufteilen,  erwarten Sie virtuose Musik, eine Menge Entspannung und Hörerlebnisse aller erster Güte. Wir beginnen mit dem Opener, “Black Girl”. Weiche Stimme trifft auf Piano und Percussion. Wenn Sie jetzt nach links schauen, hören Sie den 2. Track, namentlich “Galactic Boredom”. Der unserer Meinung nach brillanteste Titel geht sofort ins Ohr und ist gekommen, um zu bleiben. Auf der rechten Seite können Sie mit ein wenig Glück den 3. Titel erhaschen. Dieser possierliche Track , “Fireflies” genannt, ist definitiv etwas für Verliebte, denn er sprudelt nahezu über vor Sinnlichkeit. Auf dem weiteren Wege werden wir noch auf “Blackberry lips” stoßen. Diese sind allerdings in keinster Weise gefährlich und neigen, wie der Song selbst, ruhig und entspannt.

Während der kleinen Pause wird die die Spielkapelle weiterhin mit guter Musik beschallen. “Cellar Disco Club” lädt zum beschwingten Schwoofen und Tanzen ein. “My ear is a shell” bringt uns dann alle wieder runter, so sinnlich wie dieses Lied unsere Ohren erreicht. So, Pause vorbei.

Auf unserer weiteren Tour, direkt über uns, sehen wir nun den Zweitliebling der gesamten Redaktion, “Spell on the Hill”. Sehr lässig, sehr entspannt… Falls wir auf unserer Tour auf brennende Tempel stoßen, so kann dies nur an dem 8. Track liegen, der eben diesen Titel trägt, nur in die englische Sprache übersetzt. “Temples Burning” überzeugt durchweg mit romantischen Träumereien. Wir nähern uns langsam aber sicher dem Ende dieser Tour zu, möchten Ihnen aber in keinster Weise “The sound of marbles” vorenthalten, einen Song, der durch seinen roten Faden Einzug in die Gehörgänge hält. Und wer bis jetzt in Bewegung ist, ist spätestens jetzt “Paralyzed”, denn der letzte Song mit eben diesem Titel überzeugt auf voller Linie durch relaxtes Ambiente.

Wir bedanken uns, dass Sie mit Spielemagazin-Tours gefahren sind und bieten Ihnen jetzt das Du an… Und dieses Album. Leute, im Ernst, es ist so der Hammer… Hört bitte selbst. Wir sind restlos begeistert.