Raakalaisia ​​ovat jälleen menossa… So würde der gemeine Finne wohl den aktuellen Umstand deuten und zum Ausdruck bringen. Falls mein Google-Translater funktioniert, soll dies in dieser Form und an dieser Stelle meine Freude ausdrücken. Ja, Korpiklaani sind wieder da, mit ihrem mittlerweile 8. Studioalbum, reißen sie die Hütte im Wald, ach was sag ich, den ganzen Wald in einem Schwung ab. Sind die Texte auf den letzten Alben überwiegend in englischer Sprache gehalten, kehren die Finnen bei diesem Machwerk zu ihren Wurzeln als Shaman zurück. Nahezu alle Stücke sind in finnischer Sprache gehalten. Es gibt also quasi einen Sprachkurs inklusive, wenn man denn die Muse hat, sämtliche Vokabeln nachzuschlagen. Das Sextett aus dem südlichen Lahti, Finnland, bedienen sich aus dieses Mal den typischen Instrumenten, sprich Bass, Gitarre und Schlagzeug gehören ebenso zum Standard wie Geige und Akkordeon. Und das macht diese brisante Mischung unter anderem auch aus, die Mengen sind begeistert!Und begeistert, dies sei schonmal vorweg gesagt, bin ich auch von diesem neuen Scheiblein der hohen musikalischen Künste. Doch lest selbst, warum ich der Auffassung bin, dass dies eines DER Metalalben 2012 sein soll und meiner Meinung nach auch ist.

Malana introduktiert sich selbst bereits mit einem Kracher, mit einem neuen Klassiker, mit einem Song, der derart ind Blut geht, dass jedwede schlechte Laune mit sofortiger Wirkung dahin ist und man die Lust verspürt, einfach mal ins Schlachtfeld zu ziehen? Und warum? Richtig, weil wir es können. “Kunnia” ist übrigens der Titel des ersten Liedes, wäre an dieser Stelle auch sinnvoll, dies zu erwähnen. Nicht weniger brachial wie auch genial geht es mit “Tuonelan Tavilla” weiter. Der Gesang dieses mal tiefer gehalten, findet im Chorus die bekanntbeliebte rauchige Stimme Jonnes Verwendung und darüber hinaus massiv Anklang. Schwerfällig geht es mit “Rauta” weiter, basslastig, behebig, bombig! “Ruumiinmultaa” vermag die Massen wieder von ihrer Schwerfälligkeit zu lösen und zum Tanzen und Singen animieren. “Petoeläimen Kuola”, der darauf folgende Track, ist ziemlich Gitarren-lastig und überzeugt in der Hauptsache durch den eingängigen Refrain. “Synkkä” lädt uns ein in eine Welt der Weite einzutauchen, sanfte Drums werden umschmeichelt von weichem Geigenspiel… Herrlich. Mein weiterer Topfavorit in Sachen Stimmungshits kommt jetzt und hört auf den Titel “Levan Polkka” Sowas von eingängig und ins Blut gehend habe ich selten einen Song dieser Band erlebt. “Husky Sledge” ist eine instrumentale Brücke zum nächsten Track, “Dolorous”. Melancholisch, Gedanken schwer, und doch Hoffnung erweckend, so kann man dieses Lied am ehesten beschreiben. Und es ist instrumental, der Text ist also denkbar einfach zu erlernen. “Uni” ist das mindestens dritte Gute-Laune-Lied mit der Lizenz zum Ausrasten. “”Metsälle” hingegen ist wieder ein Song der ruhigeren Sorte, dies allerdings nur zu Beginn. Später kracht das Lied so richtig rein. “Sumussa Hämärän Aamun” fängt ganz sinnig an, schwer, matt… Das Tempo wird nun nicht wesentlich gesteigert, aber es setzt eine doch Ohrwurm verdächtige Melodie ein. Schlusslich bildet “Soil Of The Corpse”, jener welcher mir als Bonus Track vorliegt. Findige Fans finden’s fulminant, finnische Floskeln fertig, mit anderen Worten: Dies ist der einzige englische Song auf dem Album.