Die Combo “Kix” scheint hierzulande eher nicht allzu bekannt zu sein, immerhin hat die Band noch nicht mal einen Eintrag bei Wikipedia. Das ist an sich verwunderlich, hat die Band doch immerhin mit “Don’t Close Your Eyes” eine Top 11 Platzierung in den US-Charts geschafft – gut, zugegeben: Das war 1989, aber hey, wer kann das schon von sich behaupten? Überhaupt war die Band wohl in den Staaten bedeutend erfolgreicher als hier, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Für alle, die “Kix” nun noch nicht kennen, bietet sich mit dem neuen Live-Album “Live In Baltimore” die Gelegenheit zum Späteinstieg.

Live In Baltimore

Dabei handelt es sich um eine CD-DVD-Kombination. Der große Hit darf bei dem Live-Auftritt natürlicht nicht fehlen und so geben sich die Jungs bei “Don’t Close Your Eyes”, aber bei den anderen Hits alle Mühe. Erwähnenswert sind hier insbesondere “Cold Shower”, Beinharte Fans der Combo wernden aber auch ein paar Tracks schmerzlich vermissen. Beispielsweise “Get It While It’s Hot” oder “Body Talk”, die beide nicht auf den Silberlingen vertreten sind.

Spielerisch kann die Band überzeugen. Der sound ist formidabel, allein die Stimme von Sänger Steve Whiteman hat kleinere Schwächen von zeit zu Zeit. Dafür ist seine Bühnenpräsenz bemerkenswert und er sorgt für tolle Momente mit dem Publikum. Die DVD zur Show war als Promo leider nicht verfügbar, so dass wir hierzu leider kaum eine Aussage treffen können, außer euch die Tracklist (s.u.) ans Herz zu legen.

Tracklist

CD: No Ring Around Rosie; Atomic Bombs; Lie Like A Rug; Don’t Close Your Eyes; Girl Money;
Cold Blood; Cold Shower; She Dropped Me The Bomb; Blow My Fuse; Kix Are For Kids; Midnite Dynamite; Yeah, Yeah, Yeah.

DVD contents: No Ring Around Rosie; Atomic Bombs; Lie Like A Rug; Sex; The Itch; Don’t Close Your Eyes; Hot Wire; Same Jane; Girl Money; Ronnie “10/10” (Solo); Cold Blood; Jimmy “Chocolate” (Solo); Cold Shower; She Dropped Me The Bomb; Blow My Fuse; Kix Are For Kids; Midnite Dynamite; For Shame; Brian “Damage” (Solo); Yeah, Yeah, Yeah.

Line-Up

Steve Whiteman – Vocals
Ronnie “10/10” Younkins – Guitar
Brian “Damage” Forsythe – Guitar
Jimmy “Chocolate” Chalfant – Drums
Mark Schenker – Bass